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Dienstag, 15. November 2011

Konzertbericht BLACK TROLL WINTERFEST 12. November 2011

Die diesjährig dritte Auflage des BLACK TROLL WINTERFEST konnte dieses mal mit einem absolut erstklassigen Billing auftrumpfen, und so war es dann schon ein wenig überraschend dass sich die RWE Halle zu Mühlheim/Ruhr zwar gut gefüllt, aber bei weitem nicht ausverkauft, präsentierte. Startschuss war bereits um 10.20 Uhr, da aber einige, so auch ich, noch einer anderen Tätigkeit nachgehen müssen, beginnt dieser Konzertbericht mit den Thüringern von XIV DARK CENTURIES. Zuerst aber noch der Vollständigkeit halber die vorherigen, verpassten Bands: DRAUGR, CHAIN OF DOGS, CRUDALACH, CRIMFALL, NORTHLAND, ODROERIRWAYLANDER und NEGATOR. Nachdem NEGATOR der Strom, wegen Zeitüberziehung, abgestellt wurde dürfen anschließend XIV DARK CENTURIES, nach einer fünfjährigen Auszeit,ihren Pagan Metal, der sich in der Schnittmenge von MENHIR und EQUILIBRIUM bewegen dürfte, unters schwarzmetallisch und heidnische Publikum bringen. Bei den darauffolgenden SUIDAKRA kommt dann zum ersten mal an diesem Tag richtig Stimmung auf. Dies mag einerseits an der Kommunikationsfreude von Frontmann Arkadius liegen, andererseits kann aber auch der Mix aus Death- und Folk Metal die meisten Anwesenden begeistern. Mit den folgenden TYR betritt zum ersten mal an diesem Abend ein Viking Metal Hochkaräter die Bühne. Leider hat Heri Joensen heute merklich Probleme die hohen Töne zu treffen, was zu Abzug in der B Note führt, der Stimmung im Publikum aber keinen Abbruch tut. Insgesamt ein solider Auftritt, nicht mehr nicht weniger. Die nachfolgeneden MOONSORROW liefern dann ein dermaßen fettes Brett ab dass die Magie ihrer Songs bis in die hinteren Reihen zu spüren ist. Bei besten Soundverhältnissen und mit einer abwechslungsreichen Setlist sorgt man für kollektive Begeisterung und bereitet somit bestens das Feld für die noch folgenden grossen Namen. PRIMORDIAL sind mittlerweile eine Klasse für sich. Die Iren begeistern sowohl Pagan Freunde wie auch die Schwarzkittel, egal ob jung oder alt. Was Alan Averill und Co heute hier abliefern ist ganz grosses Kino, "No Grave Deep Enough", "Lain With The Wolfes", "As Rome Burn", "The Coffin Ships", "Heathen Tribes", "Empire Falls" ein Gänshautmoment jagt den nächsten. Nach diesem Auftritt dürfte es für die beiden Headliner schwer werden dies noch zu toppen. Doch ENSIFERUM zeigen im Anschluss, dass sie erfahren genug sind, um zu wissen wie man nach so einem Sahneauftritt das Publikum begeistern kann. Schließlich hat man einen ganzen Fundus an Headbanger Hymnen in petto und auch sound- und showtechnisch ist alles im grünen Bereich, so dass man die Stimmung in der Halle, wer hätte es für möglich gehalten, sogar noch toppen kann. Nach einem schweisstreibenden Auftritt werden ENSIFERUM mit unzähligen Pommesgabeln euphorisch verabschiedet. Dannach heisst es dann warten bis die Hölle zufriert...ganze 45 Minuten Umbaupause plus ein nicht enden wollender Soundcheck musste man überstehen bevor IMMORTAL unter Funkenflug, Rauch und sonstigem Showeffekten die Pandabären von der Leine lassen. Mit "Triumph" und "Sons Of Northern Darkness" streut man gleich zu Beginn zwei schwarze Perlen unters Volk und demonstriert so eindrucksvoll, dass man immer noch eine Macht im Black Metal ist. Hits vom Kaliber wie "Tyrants" oder "Unholy Forces Of Evil" werden von Pyroeffekten eindrucksvoll begleitet und erzeugen so, incl. Schwefelgestank, ein Gesamtkunstwerk, dass nur von vereinzelten Gitarrenausfällen bei Abbath, gestört wird. Nach "Battles In The North" haben die drei Finstermänner erstmal genug Grimassen gezogen und verlassen die Bühne um kurz darauf für insgesamt drei Zugaben wieder zu kommen. Nach "The Sun No Longer Rises" ist dann das BLACK TROLL WINTERFEST 2011 endgültig Geschichte. (JK)

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