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Donnerstag, 16. Februar 2012
Donnerstag, 9. Februar 2012
PANDAEMONIUM / The Last Prayer / Ice Warrior Records / 11 Tracks / 46.44 Min
Aller guten Dinge sind drei - das scheinen auch PANDAEMONIUM zu wissen. Nachdem man durch die ersten beiden Veröffentlichung sich zumindest im Epic Power Metal Underground einen gewissen Bekanntheitsgrad erspielt hat, stehen die Zeichen mit "The Last Prayer" jetzt auf Sturm. Und es sollte mit Gehörnten zugehen wenn man mit diesem Material im Rücken nicht den ein oder anderen Fan hinzugewinnen könnte. Bereits der gelunge Einstiegssong "Alone In The Dark" macht deutlich welches Potenzial in PANDAEMONIUM steckt. zwar fühlt man sich mehr als nur einmal an die italienischen Kollegen von RHAPSODY erinnert, allerdings bei aller Nähe zu den grossen Vorbildern kommt nie das Gefühl auf es handelt sich um einen Klon. Liegt alleine schon daran, dass Sänger Daniel Reda mit seiner angenehmen Stimmfarbe, ein wohliges Gefühl erzeugt und den Hörer bei Laune hält, ganz im Gegesatz zu den meisten Kastraten die man in diesem Genre antrifft. Ob das Ganze jetzt innovativ oder zeitgemäß ist sei dahin gestellt ; Fakt ist Liebhaber solcher Klänge werden in Jubelarien ausbrechen und können sich "The Last Prayer" ungehört zulegen. Ansonsten eignen sich "Alone In The Dark", "Through The Wind", "The White Voices" und "Go Your Own Way" das genauso wie "Until The End" (beide mit Gastsängerinen) stellenweise an alte NIGHTWISH zu TARJA-Zeiten erinnert, bestens um sich abzusichern. (MS)
8 von 10
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Pandaemonium,
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Dienstag, 7. Februar 2012
Samstag, 4. Februar 2012
Konzertbericht Mastodon + Red Fang 2.2.2012 Köln/Essigfabrik
Trotz eisiger Minustemperaturen machen sich ca 700 Nasen auf den Weg durch die Kälte um sich vom Sludge / Stoner Riffgewitter von MASToDON und RED FANG einheizen zu lassen. Schon beim Opener kommt für eine Auftaktband mächtig viel Stimmung auf. Das Quartett aus Oregon zeigt von Anfang an eine leidenschaftliche Performance und der groovende Sound trägt von Anfang an dazu bei dass die Community schnell in Fahrt kommt. Auch wenn die Übernummern noch im Repertoire fehlen und man noch nicht auf grössere Fanscharen zurückgreifen kann hat dieser Auftritt gezeigt dass man sich keineswegs vor dem übermächtig erscheinenden Headliner verstecken muss. Trotz massiven Zugaberufen ist aber nsch ca 40 Minuten Schluß. Zeit um Flüssigkeit nachzufüllen und an anderer Stelle wieder loszuwerden. Als dann aber nach der Umbaupause MASTODON auf der Bildfläche erscheinen und die ersten Akkorde zu "Dry Bone Valley" erklingen wird schnell klar das es heute einen der besseren Auftritte vom Vierer aus Atlanta zu sehen gibt und weswegen die meisten heute hier sind. Bei für Essigfabrikverhältnisse tollem Sound und einer fetten Lightshow lautet das heutige Motto; nicht quatschen sondern "pure fucking Music"...die Band kommt ohne jedes überflüssige Wort aus, packt dafür aber in ihren ca 100-minütigen Auftritt 23!!! Songs...das nenne ich mal "value for money". Die Setlist bietet das volle Programm wobei der Schwerpunkt eindeutig auf dem "The Hunter" Material (vertreten mit 7 Songs) liegt. Zwischendurch wird dann immer wieder mal den Anfangstagen z.B. in Form von "I Am Ahab" oder "Blood And Thunder" Rechnung getragen und somit für perfekte Abwechslung gesorgt. Wenn es überhaupt etwas zu meckern gab, dann dass der Gesang von Troy Sander nicht immer mit der Platzierung der Töne an den richtigen Stellen stimming war. Schwamm drüber. Insgesamt ein echt starker Auftritt von MASTODON. Müsste ich einen Höhepunkt der Show bennennen fiele mir das richtig schwer, wobei "Crack The Skye" und "The Creature" zu dem die vier Herrschaften von RED FANG zur Unterstützung auf die Bühne kommen, sicherlich dafür in Frage kämen. (JK)
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Konzertbericht
Donnerstag, 2. Februar 2012
WOLFEN / Chapter IV / Pure Legend Records / 12 Tracks / 67.01 Min
Die Kölner Band WOLFEN ist bereits seit ca 15 Jahren im Dienste des Heavy Metals und des Riffs unterwegs. Mit "Chapter IV" liegt nun der vierte Longplayer vor der entdeckt und geliebt werden möchte. Um mit diesem Album warm zu werden sollte man eine Affinität zum klassischen US Metal, dem Power Metal und zum Thrash mitbringen oder MYSTIC PROPHECY zu seinen Favorite Bands zählen. Obwohl bisher nahezu nur im Underground "bekannt" zeigt sich die Band in Sachen Songwriting erstaunlich reif, auch wenn die ganz grosse Nummer (oder kommt hierfür doch "Birmingham 6" in Frage?) noch fehlt. WOLFEN verstehen es die verschiedenen Einflüsse als homogenes Ganzes zu präsentieren und liefern mit "Chapter IV" ein in sich stimmiges und abwechslungsreiches Album ab. Punktabzug gibt es dann leider für die, für meinen Geschmack, etwas zu lange Laufzeit...weniger wäre hier mehr gewesen und für den teilweise sich vergaloppierenden Gesang von Andreas von Lipinski, der seine Stärken zumeist bei den druckvolleren Parts aufzeigen kann. Wer seine Kaufentscheidung noch absichern möchte, darf sich in Form von "Revolution/Evolution", "I am I" oder "Birmingham 6" unterstützen lassen. (MS)
7.0 von 10
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