Eine Veränderung hält die Tür offen, damit auch die anderen Veränderungen eintreten können. (Niccolo Machiavelli)
Twix heißt jetzt Raider. Die Schweden von BLACK TRIP haben sich für einen Namenswechsel entschieden - ab sofort hört man auf den Namen VOJD.
Dies ist jedoch nicht die einzige Neuerung, auch das Bandgefüge würde nahezu komplett auf den Kopf gestellt. Drummer Jonas Wikstrand wurde durch Anders Bentell ersetzt. Ebenfalls raus sind Sebastian Ramstedt und Johan Bergebäck. Beide wollen ab sofort nur noch die musikalische Zukunft von NECROPHOBIC mitgestalten. Dafür ist Linus Björklund (Lead-Gitarre) neu hinzugekommen. Und zu guter Letzt kam sich anscheinend auch noch Sänger Joseph Tholl unterbeschäftigt vor - Resultat ist, dass der Herr des Mikros von nun an zusätzlich auch noch den Tieftöner bedienen wird.
Na, habt ihr auch den Überblick verloren?
Macht nichts, denn: Entscheidend ist, was hinten raus kommt - und das kann sich durchaus sehen bzw hören lassen.
Immer noch setzen BLACK TRIP, ähm VOJD auf diesen wunderbaren Mix aus erdigem 70er Jahre Hardrock und dem Besten aus der Hochphase der NWoBHM. Nur die feine THIN LIZZY Note der ersten Alben ist etwas in den Hintergrund gerückt, was wirklich schade ist, aktuell aber (noch) verschmerzbar ist, da "Behind the Frame" auch so mit zwei mehr als brauchbaren Tracks aufwarten kann.
Wobei die EP eigentlich nur einen neuen Song ("Behind the Frame") enthält, da es sich bei "Funeral Empire" genaugenommen um eine Coverversion von TEMPEST handelt. Die britische Formation hatte diesen Song bereits 1974 auf ihrem Album "Living in Fear" veröffentlicht - wer erinnert sich nicht.
Fazit: BLACK TRIP minus THIN LIZZY gleich VOJD. Eine Rechnung die aufgehen kann, letztendlich aber erst nach dem Erscheinen (VÖ 23.2.2018) des Debütalbums ("The Outer Ocean") gewissenhaft beantwortet werden kann. (JK)
7 von 10
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Donnerstag, 8. Februar 2018
Samstag, 21. Oktober 2017
STALLION / "From the Dead" / Label: High Roller Records / 10 Tracks / 44:34 Min
Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme (Thomas Morus).
Wer auf's falsche Pferd setzt, kann auf der Galopprennbahn eine Stange Geld verlieren. Wer hingegen auf das schwäbische Rennpferd "STALLION" setzt, der kann nur gewinnen - vorausgesetzt er mag Heavy Metal.
Drei lange Jahre haben sich die fünf 80er Jahre Fetischisten Zeit gelassen, um den Nachfolger des allenthalben positiv aufgenommenen Erstlingswerks "Rise and Ride" auf den Weg zu bringen - Gut Ding will eben Weile haben.
Die Zeit scheinen STALLION auf jeden Fall gut genutzt zu haben. Oder wie sonst ließe sich erklären, dass "From the Dead" wie aus einem Guß klingt und mit einer Volltrefferquote (8 von 10 Tracks dürften den spandexhosentragenden Stromgitarrenverehrer vor Freude auf die Knie fallen lassen, um ein Dankgebet zu sprechen) aufwarten kann.
Das alles, gepaart mit den technischen Fähigkeiten der Truppe und dem Fingerspitzengefühl von STALLION, die 80s so authentisch wie möglich rüberzubringen, ohne dabei jemals Plagiatsvorwürfen ausgesetzt zu sein, macht "From the Dead" nicht nur absolut hörenswert, sondern zu einem der besten Alben, welches die Riege der jungen Wilden (ENFORCER, SKULL FIST, STEELWING & Co) bis heute zu Stande gebracht hat.
Stellvertretend für den hohen Qualitätsstandard auf "From the Dead", darf der mit 6.30 Minuten längste Track des Albums "Awaken the Night" Werbung für das gesamte Album machen.
Der Song ist nicht nur dramaturgisch sehr gut aufgebaut, sondern auch (mindestens) so abwechslungsreich, wie ein All-You-Can-Eat-Buffet.
Nach einem für STALLION Verhältnisse ruhigen Beginn, lassen die Schwaben kurz den Sunset Boulevard in L.A. (MÖTLEY CRÜE lassen grüßen) aufleben, bevor sich im Mittelteil Speed und Raffinesse hinzugesellen und den Track zum Ende hin in den verträumten Sonnenuntergang (gitarrentechnisch gesehen) geleiten. Dauerwelle was willst du mehr?!
Und zu guter Letzt (außer Konkurrenz) noch ein Statement, welches STALLION locker flockig in der Mitte des Albums plaziert haben -"Kill Fascists"; eine starke Botschaft in unruhigen Zeiten und zugleich eine 17-sekündige Verneigung vor den kultigen S.O.D.
In diesem Sinne: "Speak STALLION or die!" (JK)
8.5 von 10
https://www.facebook.com/heavymetalstallion
http://www.hrrecords.de
Wer auf's falsche Pferd setzt, kann auf der Galopprennbahn eine Stange Geld verlieren. Wer hingegen auf das schwäbische Rennpferd "STALLION" setzt, der kann nur gewinnen - vorausgesetzt er mag Heavy Metal.
Drei lange Jahre haben sich die fünf 80er Jahre Fetischisten Zeit gelassen, um den Nachfolger des allenthalben positiv aufgenommenen Erstlingswerks "Rise and Ride" auf den Weg zu bringen - Gut Ding will eben Weile haben.
Die Zeit scheinen STALLION auf jeden Fall gut genutzt zu haben. Oder wie sonst ließe sich erklären, dass "From the Dead" wie aus einem Guß klingt und mit einer Volltrefferquote (8 von 10 Tracks dürften den spandexhosentragenden Stromgitarrenverehrer vor Freude auf die Knie fallen lassen, um ein Dankgebet zu sprechen) aufwarten kann.
Das alles, gepaart mit den technischen Fähigkeiten der Truppe und dem Fingerspitzengefühl von STALLION, die 80s so authentisch wie möglich rüberzubringen, ohne dabei jemals Plagiatsvorwürfen ausgesetzt zu sein, macht "From the Dead" nicht nur absolut hörenswert, sondern zu einem der besten Alben, welches die Riege der jungen Wilden (ENFORCER, SKULL FIST, STEELWING & Co) bis heute zu Stande gebracht hat.
Stellvertretend für den hohen Qualitätsstandard auf "From the Dead", darf der mit 6.30 Minuten längste Track des Albums "Awaken the Night" Werbung für das gesamte Album machen.
Der Song ist nicht nur dramaturgisch sehr gut aufgebaut, sondern auch (mindestens) so abwechslungsreich, wie ein All-You-Can-Eat-Buffet.
Nach einem für STALLION Verhältnisse ruhigen Beginn, lassen die Schwaben kurz den Sunset Boulevard in L.A. (MÖTLEY CRÜE lassen grüßen) aufleben, bevor sich im Mittelteil Speed und Raffinesse hinzugesellen und den Track zum Ende hin in den verträumten Sonnenuntergang (gitarrentechnisch gesehen) geleiten. Dauerwelle was willst du mehr?!
Und zu guter Letzt (außer Konkurrenz) noch ein Statement, welches STALLION locker flockig in der Mitte des Albums plaziert haben -"Kill Fascists"; eine starke Botschaft in unruhigen Zeiten und zugleich eine 17-sekündige Verneigung vor den kultigen S.O.D.
In diesem Sinne: "Speak STALLION or die!" (JK)
8.5 von 10
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Samstag, 30. September 2017
NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++
MORBID ANGEL on Tour: 12.11. Hamburg / Logo, 25.11. Essen / Turock, 28.11. Wiesbaden / Schlachthof, 29.11. Berlin / Musik und Frieden, 6.12. München / Backstage, 10.12. Kassel / 130bpm +++Das vierte Studio-Album "Psychosis" der Cavalera Brüder (CAVALERA CONSPIRACY) wird am 17.11. 2017 via Napalm Records weltweit veröffentlicht +++ BLACK TRIP haben sich in VOJD umbenannt. Das erste Album unter neuem Namen, erscheint am 26.1.2018 via High Roller Records +++ Die deutschen Prog Metaller BLEEDING veröffentlichen am 27.10. ihr neues Album "Elementum" über Pure Prog Records +++ SOLSTAFIR (zusammen mit ARSTIDIR und MYRKUR) on Tour: 29.11. München / Theaterfabrik, 30.11. Salzburg / Rockhaus, 8.12. Wien / Arena, 12.12. Berlin / Heimathafen, 13.12. Köln / Kantine, 14.12. Osnabrück / Rosenhof, 17.12. Hamburg / Grünspan +++
Labels:
Arstidir,
Black Trip,
Bleeding,
Cavalera Conspiracy,
High Roller Records,
Morbid Angel,
Myrkur,
Napalm Records,
News,
Pure Prog Records,
Season of Mist,
Solstafir,
Vojd
Donnerstag, 12. November 2015
DIVISION SPEED / "Division Speed" / High Roller Records / 14 Tracks / 45:32 Min
Kompromisslos auf die Zwölf! Der 2008 gegründetete Vierer DIVISION SPEED wirft mit dem selbstbetitelten Debütalbum "Divison Speed" eine explosive Oldschool-Thrash-Granate in den Moshpit, die sich gewaschen hat. Auf 12 der 14 Tracks machen DIVISION SPEED (der Name ist Programm) im Highspeed-Modus alles platt, was sich ihnen in den Weg stellt. Nur bei den beiden (relativ kurzen) Instrumentaltracks bietet sich Gelegenheit, um Luft zu holen. Textlich bearbeiten DIVISION SPEED die Thematik Krieg (2. Weltkrieg), ohne dabei irgendwen oder irgendwas zu glorifizieren. Passend dazu haben DIVISION SPEED ihre Soundpalette um die Farben "Schwarz" (Black Metal) und "Rot" (Death Metal) tendenziell erweitert. Wer hier jetzt Innovationen am laufenden Meter erwartet, lugt definitiv aus dem falschen Schützengraben hervor. Pfeilschnelle Riffs und flottes Drumming, geile Thrash-Soli und ein Sänger, der mehr bellt als singt, alles schonmal dagewesen. Macht aber absolut gar nichts. Solange Songs wie z.B. "Panzerkommando", "Truppensturm" oder "Division Speed Attack" heutzutage noch so erfrischend knackig, dem Siedepunkt nahe, abgeliefert werden, wie eben von DIVISION SPEED.
In diesem Sinne: Feuer frei! (JK)
Fazit: Back to the Roots.
7.5 von 10
https://www.facebook.com/divisionspeed
In diesem Sinne: Feuer frei! (JK)
Fazit: Back to the Roots.
7.5 von 10
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Montag, 27. April 2015
TRIAL / Vessel / High Roller Records - Soulfood / 7 Tracks / 50:40 Min
Ungewöhnlicherweise beginnen wir bei dieser Review mal mit dem letzten Song der Scheibe: "Restless Blood". Denn, was die Schweden von TRIAL hier in 13 Minuten abliefern ist Gänsehaut pur und alleine schon die Anschaffung dieser Scheibe wert. Nach ruhigem, instrumentalem Beginn explodiert der Song förmlich: Powerdrumming à la MERCYFUL FATE, Twin-Guitars à la IRON MAIDEN und ein Gesang, der (speziell hier) im US Power-Metal anzusiedeln ist, bringen das Blut schnell in Wallung. Im Mittelteil des Monster-Tracks nehmen TRIAL das Tempo (nicht aber den Spannungsbogen) kurzzeitig heraus und gönnen der Hörerschaft eine überwiegend akustisch gehaltene Ruhepause, um im Anschluß daran nochmals das Tempo zu steigern. Einfach nur großartig! Auf das ganze Album gesehen, hört man an allen Ecken und Kanten heraus, dass die Herren Hank Shermann (MERCYFUL FATE) und Adrian Smith (IRON MAIDEN) der Gitarrenfraktion von TRIAL (mit) als Inspiration gedient haben müssen. Überhaupt MERCYFUL FATE: Der Gesang von Linus Johanssson ist zwar nicht ganz so im Falset gehalten wie der von KING DIAMOND, kommt dem aber gelegentlich sehr Nahe. Als weitere musikalische Einflüsse dürfen PORTRAIT, FATES WARNING und IN SOLITUDE herhalten. Worauf es im Fall von TRIAL aber hauptsächlich ankommt ist, dass "Vessel" nicht zusammengeschustert klingt, oder wie ein Klon rüberkommt, sondern sich alles wie aus einem Guss, absolut eigen und frisch anhört. Und das trotz der knie- bzw. bodentiefen Verneigung vor den Helden. Respekt.
Fazit: Heavy Metal, Prog, US Power-Metal und Doom. Hier passt einfach vieles (alles?) perfekt zusammen. TRIAL setzen mit "Vessel" ein ganz dickes Ausrufezeichen! (AS)
Anspiel-Tipps: "Restless Blood", "Ecstasy Waltz", "Through Bewilderment"
8.5 von 10
Fazit: Heavy Metal, Prog, US Power-Metal und Doom. Hier passt einfach vieles (alles?) perfekt zusammen. TRIAL setzen mit "Vessel" ein ganz dickes Ausrufezeichen! (AS)
Anspiel-Tipps: "Restless Blood", "Ecstasy Waltz", "Through Bewilderment"
8.5 von 10
Freitag, 10. April 2015
IRON LAMB / Fool's Gold / High Roller Records - Soulfood / 10 Tracks / 40:16 Min
Wer von MOTÖRHEAD (vor allem aus der Zeit von 1979 bis 1982) nicht genug bekommen kann, der sollte sich "Fool's Gold" von IRON LAMB mal zu Gemüte führen. Das Hauptaugenmerk sollte allerdings auf die ersten vier Songs des Albums gerichtet werden. Was IRON LAMB hier abliefern, ist einfach nur genial und aller Ehren wert. Hier spielen IRON LAMB die MOTÖRHEAD Karte so geschickt, dass man für einen kurzen Moment vergessen mag, dass es sich hier "nur" um eine von Lemmy & Co inspirierte Band und nicht um das Original handelt. Die Schweden haben aber, trotz der manchmal unverschämten Nähe, an das Original mit der wohl berühmtesten Warze des Universums genug Eigenständigkeit, um nicht als Tribute-Band oder gar Klon bezeichnet zu werden. Ich habe allerdings keine Ahnung, welcher Teufel IRON LAMB geritten hat, als sie meinten, sie müssten einen Goth-Rock Song (was soll die Scheiße?) nach diesem superben Einstieg auf Platte bannen. Der Song ist nicht nur mittelmäßig (Bands wie z.B. "The 69 Eyes" oder Lacrimas Profundere bekommen sowas um einiges besser hin) und verzichtbar, er läutet auch gleichzeitig die um Längen schwächere zweite Albumhälfte ein. Nach diesem Schuß in den Ofen finden IRON LAMB nämlich nicht mehr voll in die Spur zurück. Nur noch bei "Rip It Up" und "Centre of the Universe" (hier aber dann wieder richtig fett) stimmen Spirit und Drive. Schade. Hier wäre deutlich mehr möglich gewesen.
Fazit: Trotz der schwächeren zweiten Albumhälfte und dem Fremdkörper "Leave Me Be", hinterlässt "Fool's Gold" insgesamt einen sehr positiven Gesamteindruck. Freunde des Punk'n'Roll im Allgemeinen und MOTÖRHEAD im Speziellen, können bedenkenlos zugreifen. (AS)
7.5 von 10
Fazit: Trotz der schwächeren zweiten Albumhälfte und dem Fremdkörper "Leave Me Be", hinterlässt "Fool's Gold" insgesamt einen sehr positiven Gesamteindruck. Freunde des Punk'n'Roll im Allgemeinen und MOTÖRHEAD im Speziellen, können bedenkenlos zugreifen. (AS)
7.5 von 10
Montag, 23. Februar 2015
AIR RAID / Point of Impact / High Roller Records / 8 Tracks / 34:55 Min
Wer auf die junge Garde im traditionellen Heavy Metal steht, der hat mit großer Wahrscheinlichkeit schon einmal von AIR RAID gehört. Die Schweden von AIR RAID wurden 2009 gegründet und hatten bisher eine EP ("Danger Ahead") und ein komplettes Album ("Night of the Axe") auf der Habenseite zu verbuchen. Jetzt liegt mit "Point of Impact" das zweite vollwertige Album vor und liefert den Beweis, dass AIR RAID für höhere Aufgaben gerüstet sein dürften. Im Vergleich zu ähnlich gelagerten Bands wie STEELWING und ENFORCER ziehen AIR RAID zwar noch (knapp) den Kürzeren, wenn es darum geht, Dynamik und Tempo zu bewerten, dafür liegen AIR RAID klar vorne, wenn es um Abwechslung, knackige Twin-Leads (MAIDEN ick hör dir trapsen) und Songwriting im allgemeinen geht. Ebenfalls noch erwähnenswert ist die Tatsache, dass AIR RAID mit ihrem neuen Sänger Arthur W. Andersson jetzt einen Mann hinter dem Mikro haben, der massenkompartibler rüberkommt, als sein Vorgänger Michalis Rinakakis. Fans der ersten Stunde werden jetzt wahrscheinlich (vorschnell) widersprechen, auf Dauer gesehen dürfte dieser Wechsel am Mikro der Band aber mehr nutzen als schaden. Wer Recht behalten wird, wird die Zukunft zeigen. Aktuell scheinen AIR RAID vieles richtig gemacht zu haben, auch wenn es für das Coverartwork (sieht aus, wie der misslungene Versuch ein Cover der AOR-Band BOSTON zu imitieren) ebenso Abzüge gibt, wie für die sehr limitiert bemessene Spielzeit, von knapp über einer halben Stunde.
Anspiel-Tipps: "We Got the Force", "Victim of the Night", "Madness", "Wildfire" (AS)
7.5 von 10
Anspiel-Tipps: "We Got the Force", "Victim of the Night", "Madness", "Wildfire" (AS)
7.5 von 10
Samstag, 25. Februar 2012
DESASTER / The Arts Of Destruction / Metal Blade CD und High Roller Records (LP) / 11 Tracks / 46:59 Min
DESASTER sind und bleiben auch mit "The Arts of Destruction" sowas von Underground, im positiven Sinne gesehen, wie Metal nur sein kann. Wo andere sich der Moderne anbiedern und dem Kommerz Schritt für Schritt Einzug gewähren lassen, bleiben die Koblenzer sich und ihrer Ausrichtung treu. Nach über 23 Jahren, die DESASTER nun mittlerweile Satan und Konsorten huldigen, darf man sie ohne zu übertreiben, als die Speerspitze des teutonischen Thrash/Black Riffgewitters bezeichnen. Auch wenn "The Arts Of Destruction" etwas schwächer als sein Vorgänger "Satan`s Soldiers Syndicate" ausgefallen ist, reicht es immer noch um im extrem Thrash Bereich (zumindest in Deutschland) der Konkurrenz davonzueilen. Songs wie "The Arts of Destruction", "Lecerate With Hands of Doom", "Possessed And Defieled" und "Beyond Your Grace" sprechen eine mehr als deutliche Sprache und sind auf dem Weg zu Band-Klassikern. Über High Roller Records wird dieser Output auch als LP (limitiert auf 1000 Stück) erscheinen. 500 Stück in Black-Vinyl, 250 Kopien als Picture LP und weitere 250 Stück in black/white splatter incl. DVD. Also ranhalten. (JK)
7.0 von 10
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