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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Konzertbericht GHOST BRIGADE 22. Okt. 2011 Essen/Turock

Mit GHOST BRIGADE stellt sich heute im TUROCK zu Essen einer, wenn nicht DER Underground Act des Jahres, vor. Die Resonanz auf den letzten Output "Until Fear No Longer Defines Us" des finnischen Fünfers war mehr als positiv und so ist es kein Wunder, daß sich ca 500 Schaulustige einfinden. Als erstes dürfen an diesem Abend INTRONAUT aus L.A. ihren Post-/Sludge Metal, der sich an MASTODON oder KYLESA orientiert, zum besten geben. Die Begeisterung seitens des Publikums ist jedoch ausbaufähig, was sicher auch an den nicht einfachen Songstrukturen liegen dürfte und zum anderen ist der Großteil der Anwesenden nur wegen GHOST BRIGADE hier. Zudem "verbergen" sich die Musiker den grössten Teil des Sets in Rauchschwaden, so ist es dann auch nicht weiter verwunderlich daß sich der Applaus zum Ende der Show recht überschaubar gestalltet. Nach zügiger Umbauphase dürfen sich A STORM OF LIGHT der Menge präsentieren, und kommen mit ihrem Mix aus Doom- und Post Metal um einiges besser als ihre Vorgänger beim Publikum an. Die drückend beklemmende Atmosphäre der Songs wird durch einen Beamer, der die negativen Seiten der Menschheit visuell an die Wand malt noch unterstützt. Insgesamt ein audio-visueller Auftritt der Appetit auf mehr macht und einem NEUROSIS wieder in Erinnerung gerufen hat. Der Headliner lässt dann auf sich warten, so dass genügend Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens bleibt...Pinkelpause und Besuch am Getränke- bzw Merchstand. Als es dann los geht fällt zuerst auf dass der Sound im Vergleich zu den Vorgängern, wenn auch nicht am Optimum angelangt, besser geworden ist. GHOST BRIGADE vermischen am letzten Tag der laufenden Tour geschickt Songs von allen 3 Scheiben zu einem homogenen Ganzen und der geniale instrumental Hammer "22:22 Nihil" wird ca in der Mitte plaziert, um wie es scheint Manne Ikonen die benötigte Pause zu verschaffen, der heute leider nicht seinen besten Tag erwischt hat. Ob es am Vorfeiern des Tourendes lag, oder er einfach nur konditionell am Limit angekommen ist wird wohl sein Geheimnis bleiben. Dennoch stehen die Songs mit ihrem melancholisch- depressiven Touch für sich und punkten auf ganzer Linie mit jener Wohlfühlatmosphäre die man bereits auf den Tonträgern schätzen gelernt hat. Mit "Soulcarvers" beendet der Suomi Fünfer unkonventionell, indem nach und nach jeder Musiker einzeln mitten im Song, ohne dabei die Songstrukturen zu stören, die Bühne verlässt um mit ihren Instrumenten plus Rückkopplung das beGHOSTerte Publikum auf den Zugabenblock vorzubereiten, fürs erste den Abend...um nach kurzer Atempause mit "Architect Of New Beginings", "A Storm Inside" und "Lost In A Loop", allesamt von "Isolation Songs" einen abwechslungsreichen und weitestgehend gelungenen Abend endgültig zu beenden. (JK)

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