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Freitag, 9. Dezember 2011

Konzertbericht RAMMSTEIN / DEATHSTARS vom 5. 12. 2011

Es gibt nicht viele Bands in Deutschland die das Kunststück fertigbringen den ISS Dome zu Düsseldorf an drei aufeinander folgenden Tagen auszuverkaufen. Im Gegensatz zu den weitestgehend im Vorfeld unbekannten COMBICHRIST von der letzten Tour dürften DEATHSTARS, die den heutigen Abend eröffnen, den meisten der Anwesenden ein Begriff sein. Auch wenn die Lightshow und die Specialeffekte noch sehr minimalistisch ausfallen und der Sound vom Optimum Lichtjahre entfernt ist, wissen die Schweden zu gefallen. Songs wie "Blitzkrieg", "The Mark Of The Gun" oder "Death Dies Hard" finden breite Zustimmung und sind perfekte Appetithäppchen für das kommende Konzerthighlight des Jahres. Nach ca 45. Minuten gibts dann auch artig Applaus. Nach überraschend kurzer Umbaupause marschieren RAMMSTEIN wie in einem Prozessionszug aus einem Seiteneingang in die Halle ein, um von einer kleineren Bühne inmitten der Halle über einen riesigen Laufsteg, der von der Decke abgesenkt wird, über die Köpfe des Publikums, von Nebel und Licht eingehüllt und Fahnen schwenkend, feierlich zur "Hauptbühne" zu schreiten um den Abend mit "Sonne" zu eröffnen. Die Bühnenshow von RAMMSTEIN sucht wie immer ihresgleichen...Feuer- und Rauchsäulen, Raketen, Kanonenschläge, Flammenwerfer usw...was jeden Brandschutzbeauftragten den Angstschweiß auf die Stirn treiben muss, ist einfach nur bombastisch! Musikalisch wird, passend zur Best Of Scheibe "Made In Germany",ein Querschnitt durch alle RAMMSTEIN Alben, wobei tendenziell die ersten drei Scheiben etwas mehr vertreten waren, geboten. "Links 2 3 4", "Mutter", "Du Hast","Haifisch" usw. jeder Song wird abgefeiert als gäbe es kein Morgen. Als dann Flake plötzlich wieder auf der kleineren Bühne inmitten der Halle steht und ein Intro zu "Bück Dich" zum Besten gibt und der Rest der Truppe über die absenkbare Brücke, knienend und angeleint, in Lack und Leder, ebenfalls auf die kleine Bühne zusteuert, kennt die Begeisterung kein Halten mehr. Neben "Bück Dich" werden noch "Mann gegen Mann" und "Ohne Dich" sowas von endgeil dargeboten, daß wer das Glück hatte in der Nähe dieser kleinen Bühne zu stehen, das Gefühl haben musste RAMMSTEIN spielen nur für sie einem intimen Clubgig. Zum Ende von "Ohne Dich" begibt sich ein Musiker nach dem anderen wieder über den Laufsteg zur Hauptbühne und verschwindet im Dunkel, was gleichzeit das vorläufige Ende des Spektakels bedeutet. Till, Flake und Co ließen sich aber nicht lange bitten und boten dem nach mehr lechzenden Publikum mit "Mein Herz brennt", "Amerika" und "Ich Will" eine Verlängerung. Ein finaler Zugabenblock bestehend aus "Engel", bei dem Till riesige, brennende Flügel auf dem Rücken trägt, und "Pussy" mit einer Penis-Schaumkanonen die die ersten Reihen einsaut beendet diesen Abend und jeder der Anwesenden ist der Meinung einem grandiosen Auftritt beigewohnt zu haben. (JK)

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