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Dienstag, 12. November 2013

Konzertbericht AMORPHIS / STARKILL 8.11.2013 München - Backstage

Freitagabend und AMORPHIS machen auf ihrer Circle-Tour Stop im Münchner Westen. Folgerichtig pilgert die Metal-Community zahlreich zum Backstage und bringt das Werk (grösste Halle im Backstage) nahe an "ausverkauft". Mit im Gepäck haben die Finnen die mit viel Vorschusslorbeeren bedachten STARKILL aus Chicago/USA, die im Gegensatz zum allgemeinen Trend absolut nichts mit Core und Co am Hut haben. Überpünktlich eröffnen die vier Jungspunde den Abend bei sehr guten Soundverhältnissen. Obwohl STARKILL den meisten der Anwesenden bisher unbekannt gewesen sein dürften, legen diese los als gäbe es kein Morgen. Und spätestens mit dem zweiten Song des Abends haben die Amis den Großteil der Anwesenden mit ihrem Melodic-Death-Metal, den man grob als CHILDREN OF BODOM mit Black-Metal-Tendenz und einer Nähe (zumindest bei den Solis) zu DRAGONFORCE beschreiben kann, auf ihre Seite gezogen. Die Stimmung steigt sogar bei jedem weiterem Song, und als nach 45 Minuten Schicht im Schacht ist, hat der US-Vierer ein ganz fettes Ausrufezeichen gesetzt. Ohne Zweifel sind STARKILL heißer Anwärter auf den Titel "Newcomer des Jahres"! Als nach der ca 30-minütigen Umbauphase das Circle-Intro erklingt nimmt die Bewegungsfreiheit in den ersten Reihen vor der Bühne merklich ab, da einige, die den Opener aus sicherer Entfernung bestaunt haben, sich jetzt dazu entschlossen haben aktiv und in nächster Nähe am Geschehen teilzunehmen. Nacheinander betreten die Protagonisten unter Jubel die Bühne. Als letzter bewegt Tomi seine Rasta-Mähne vor sein futuristisches Mikro, und wirft mit selbiger zu den Klängen von "Shades of Gray" sogleich den Haar-Rotor an. Nach dem folgendem "Narrow Path" widmen sich die Finnen der Band-Historie und feuern den Skyforger-Doppelschlag, bestehend aus "Sampo" und "Silver Bride" unters Volk. Aber auch den Fans der ersten Alben wird an diesem Abend die Gelegenheit gegeben ordentlich in Erinnerungen zu schwelgen. So schafft es "Against Widows" in die erste Hälfte der Setlist. Nach dem überraschend frühem "My Kantele" verlassen AMORPHIS kurzzeitig die Bühne, um Momente später zum Intro von "Tales from the Thousand Lakes" zurückzukehren und die zweite Hälfte des regulären Sets mit dem Dampfhammer "Into Hiding" einzuläuten. Tomi Joutsen ist und bleibt stimmlich gesehen eine Bank. Mit beängstigender Routine schwächelt er, über den ganzen Abend gesehen, weder beim Klargesang noch bei den Growls. Auch wenn einige Fans der ersten Stunde den alten Zeiten nachtrauern, haben AMORPHIS mit Tomi einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Bei mittlerweile 11 Alben schafft es natürlich nicht jeder Favorite-Song in die Setlist, dennoch ist die Songauswahl ausgewogen und darf ohne zu übertreiben als Hitlist durchgehen, auch wenn, verständlicherweise, 5 Songs vom aktuellen Album (Stichwort: Circle-Tour) präsentiert werden. "Leaves Scar" vom Eclipse-Album beendet den regulären Teil der Show und Esa, Tomi & Co verlassen die Bühne. Nach kurzem Verschnaufen, sowohl für die Band als auch für die Hörerschaft, kehren AMORPHIS zum Finale Grande zurück, welches aus "Sky is Mine", "Black Winter Day" und "House of Sleep" besteht und die Anwesenden nochmals gehörig ins Schwitzen bringt. (JK)

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