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Sonntag, 17. November 2013

Konzertbericht AVENGED SEVENFOLD / FIVE FINGER DEATH PUNCH / AVATAR 14.11.2013 München - Zenith

Nachdem der letzte Output von AVENGED SEVENFOLD in nahezu sämtlichen Publikationen, die den härteren Klängen nahestehen, abgefeiert wurde, durfte man auf die Liveumsetzung des neuen Materials gespannt sein. Unglücklicherweise hatte neben AVENGED SEVENFOLD nahezu die Hälfte der Metal-Elite (u.a. VOLBEAT, PAPA ROACH, AMON AMARTH, HEAVEN SHALL BURN, SOILWORK, AIRBOURNE usw...) den gleichen Gedanken, im November in Deutschland touren zu wollen, so daß das Zenith trotz eines sehr ansprechenden Billings nicht ausverkauft ist. Zudem wurden die als eine der Support-Bands angekündigten DEVICE kurzfristig durch AVATAR ersetzt. Der Stimmung tut dies aber keinen Abbruch, als überpünktlich gegen 19.30 Uhr, die Schweden von AVATAR die Bühne betreten, um als Einheizer für die folgenden Schwergewichte zu fungieren. Die Schweden legen dann mit "Let Us Die" auch gleich los wie die Feuerwehr. Die Saitenfraktion lässt die Haarpracht fliegen und Sänger Johannes Eckerström nutzt die ganze Bühne um seine (Freak-)Show in Szene zu setzen. AVATAR zelebrieren und genießen ihre 30 Minuten und strahlen Spielfreude und Energie aus. Nach dem folgendem "Torn Apart", welches, wie der Opener, eine härtere Gangart an den Tag legt, lassen es die Schweden etwas ruhiger angehen und präsentieren in der Folge noch vier Songs mit mehr Industrial-Metal-Einfluss. "Smells Like a Freakshow" beendet dann selbige. Nach einer überraschend kurzen Umbaupause, sind dann die momentanen Überflieger FIVE FINGER DEATH PUNCH an der Reihe und ballern der Meute mit "Under and Over It" gleich einen ordentlich vor den Latz. Nahezu vom ersten Ton des Sets an, frißt das Publikum den Mannen um Ivan "Ghost" Mody aus der Hand, geht bei jedem der nachfolgenden Songs steil und lässt sich zwischendurch auch bereitwillig zur Wall of Death animieren. Wer es bis heute noch nicht gemerkt haben sollte, FIVE FINGER DEATH PUNCH dürften das nächste "große Ding" im Metal-Zirkus werden. So ist es auch wenig verwunderlich, daß fast genausoviel 5FDP-Shirts wie AX7-Shirts im Publikum gesichtet werden.  Zum Schluß dann noch einmal ganz großes Kino, als zu "The Bleeding" die Lightshow ausfällt und Ghost die Zuhörerschaft dazubewegt die (stimmungsvolle) Beleuchtung mit Feuerzeugen und Handys selbst zu regeln. Nach kappen 50 Minuten ist dann aber trotzdem Ende und FIVE FINGER DEATH PUNCH haben für den nun folgenden Headliner die Messlatte verdammt hoch gelegt. AVENGED SEVENFOLD lassen im Anschluß das Publikum relativ lange warten bis nach den Klängen von AC/DCs "Back in Black" endlich das zu erwartende Spektakel beginnt. Leider wurde, wie M. Shadows im Verlauf des Abends erzählt, noch in letzter Minute die Pyrotechnik verboten. Da AX7 aber eine superbe Lightshow im Gepäck haben, ist dies zwar schade aber verschmerzbar. Los geht es dann mit "Shepherd of Fire" vom neuen Album, welches heute mit insgesamt 4 Songs vertreten ist. Beim anschließenden "Critical Acclaim" erreicht die Stimmung zum ersten mal den Siedepunkt, als der Text aus hunderten Kehlen mitgesungen wird. Nach der "Begrüßung" der neuen Fans mittels "Welcome to the Family" wird "Hail to the King" live präsentiert und ruft selige METALLICA Zeiten in Erinnerung. Zu "Fiction" setzt ein paar Tage vor dem Volksrtrauertag kollektives Gedenken und Huldigen an den viel zu früh verstorbenen Drummer "The Rev" (R.I.P.)  ein. Der Doppelschlag aus "Nightmare" und "Afterlife" bringt das Zenith dann endgültig zum kochen. Über Gitarrensolos, ob verzichtbar oder nicht,  mag jeder sein eigenes Urteil fällen. Fakt ist, daß dieses hier heute Abend definitiv mit kanpp 15 Minuten zu lang geraten ist. Die unverzichtbare Bandhymne "Batcountry" beendet fürs erste den Auftritt von AVENGED SEVENFOLD. Die sich dann eine gefühlte Ewigkeit darum bitten lassen, wieder auf die Bühne zurückzukehren. Nach ca 5 Minuten ist es dann endlich soweit, und der Zugabenblock mit den älteren Perlen "Chapter Four" und "Unholy Confessions" macht dann auch wieder einiges wett. Danach verabschieden sich die Kalifornier artig und verteilen noch großzügig Gitarrenplektren. Insgesamt ein knapper Punktsieg für AVENGED SEVENFOLD. Aber FIVE FINGER DEATH PUNCH waren an diesem Abend eigentlich ein Co-Headliner. Eine kleine Anekdote noch zum Schluß: Beim Zerlegen des Bühnenaufbaus von AX7 kamen dutzende von Zetteln mit Textzeilen (erinnert mich an OZZY OSBOURNE) diverser Lieder zum Vorschein. Besonders textsicher, im Gegensatz zu den Fans, scheinen die Herren also nicht zu sein.

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