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Mittwoch, 4. Dezember 2013

BONES / Sons of Sleaze / Planet Metal (Records) / 12 Tracks / 38.11 Min

Einer der vielversprechendsten und spannendsten Newcomer-Acts im Death-Metal-Underground dürften die aus Chicago stammenden BONES sein. Mit "Sons of Sleaze" werfen die Amis ihr zweites Album, nach dem selbstbenannten Debüt-Album (2011), auf den Markt, welches von Sanford Parker (u.a. NACHTMYSTIUM) produziert wurde. Herrlich old-school mit Thrash Keule und Punk-Attitude mixen BONES ihren Death-Metal, so daß man sich u.a. an die Anfangstage von SODOM und VENOM erinnert fühlt. Stimmlich werden die typischen Growls bevorzugt, wobei man auch die high-pitched Screams im Repertoire hat. Die Drums decken das ganze Spektrum von slow über Mid-Tempo bis hin zu den Blastbeats ab. Zudem ist der Sound von BONES sehr bass-lastig (alte MOTÖRHEAD lassen grüßen). Womit auch klar sein dürfte, daß hier nicht wirklich viel Wert auf technische Raffinessen und Gefrickel gelegt wurde. Aber genau das ist es was "Sons of Sleaze" so interessant macht. "Back to the Roots" sozusagen. Das Trio aus Illinois hat auch bei der Produktion und beim Mix keine Zugeständnisse an die Moderne zugelassen und kommt dementsprechend roh und wild rüber. Das Coverartwork kommt zudem sehr minimalistisch mit zwei Farben aus. Zeitgemäß ist das alles nicht, passt hier aber wie Arsch auf Eimer. Anspiel-Tipps: "13", "Sons of Sleaze" und "Fear of Napalm".  (JK)

6 von 10

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