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Dienstag, 7. Januar 2014

SLAUGHTERDAY / Nightmare Vortex / FDA Rekotz / 8 Tracks / 39.34 Min

"Aus der Väter Blut und Wunden wächst der Söhne Heldenmut..." (Textzeile aus dem Niedersachsenlied). SLAUGHTERDAY aus Leer in Niedersachsen wollen die Tradition der Ur-Väter des Death-Metal fortführen und um ein weiteres Kapitel berreichern. "Nightmare Vortex" ist ohne Zweifel tief in den frühen 90s verwurzelt. Und so ist es wenig verwunderlich, daß die Scheibe klingt, als hätten sich einzelne Mitglieder von ENTOMBED, GRAVE, AUTOPSY und ASPHYX dazu entschlossen, gemeinsam Musik zu machen. Sägende Riffs, schleppender Drumsound und tiefe Growls. Das Debütalbum der Niedersachsen ist sehr düster und groovy ausgefallen. SLAUGHTERDAY beherrschen ohne Zweifel ihr Handwerk. Und dennoch kann "Nightmare Vortex" nicht auf ganzer Linie überzeugen. Oftmals hören sich die Songs noch zu konstruiert an. Ausnahmen bestätigen aber die Regel. So ist "Cosmic Horror" ein absoluter Killer-Song, mit dem sich SLAUGHTERDAY die Messlatte selbst sehr hoch gelegt haben. "Addicted to the Grave" und "Cult of the Dreaming Dead" sind auch nicht von schlechten Eltern. Der Rest kann nicht mehr ganz so überzeugen, ist aber keineswegs schlecht und es gibt auch hier ordentlich einen auf die Mütze. Fazit: Wer mit einer doomigen Art des frühen Schweden-Todes was anfangen kann, sollte unbedingt zugreifen. Der Rest sollte vorab ein Ohr riskieren. (AS)

6 von 10

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