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Donnerstag, 24. April 2014

DORNENREICH / Freiheit / Prophecy Productions / 8 Tracks / 47.22 Min

Der dornenreiche Zögling feiert in diesem Jahr seinen 18. Geburtstag, ist somit flügge geworden, schickt sich an seine gewohnte Umgebung zu verlassen und strebt der Freiheit entgegen. Ein letztes Mal noch nehmen uns DORNENREICH mit auf eine Reise, die zum nachdenken und zum in sich selbst zu verlieren einlädt. Kunstvoller kann man seinen (vorläufigen?) Abschied nicht inszenieren. DORNENREICHs achtes Studioalbum ist so zerbrechlich, wie die Seele eines Kindes und gleichzeitig doch so erwachsen und kraftvoll. "Freiheit" ist ein Album, dass sich über jede Klassifizierung hinwegsetzt, ein Album, welches mit Neo-Folk, Post-Black Metal, Flamenco und Folklore, Singer-Songwriter und Neo-Klassik fusioniert oder eben ein Album, wie es nur von DORNENREICH erschaffen werden kann. Ich verzichte in dieser Review bewusst darauf, näher auf die einzelnen Lieder einzugehen, da ich der Meinung bin, dass das profane: "Eine Akkustik-Gitarre hier"..."Evigas Stimme dort"...oder auch: "Das Licht vertraut der Nacht" findet tendenziell den Weg zum Black Metal zurück ... usw ... der Komplexität von "Freiheit" nicht gerecht werden würde. "Freiheit" muss man auf sich wirken lassen, muss man spüren, sich selbst erarbeiten. Eben so, wie es sich mit Kunst verhält.

Anspiel-Tipps:  "Das Ich und das Es" von Sigmund Freud, "Sternennacht" von Vincent van Gogh oder "Erlkönig" von Johann Wolfgang von Goethe. (JK)

8.5 von 10
F=Gm1m2

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