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Montag, 22. Dezember 2014

TAAKE / Stridens Hus / Dark Essence Records / 7 Tracks / 43:30 Min

Jahresende. Die Tage werden immer kürzer und die Menschen sind dabei heidnische Bräuche, wie z.B. das Dekorieren der Behausung mit Tannengrün zur Wintersonnenwende (manche nennen es auch Weihnachten), auszuleben. Traditionell kommt zu dieser Jahreszeit alle (drei) Jahre wieder der TAAKEmann. Mehr oder weniger tief in den norwegischen Wäldern hat sich Ørjan Stedjeberg (Høst) die letzten 36 Monde damit beschäftigt, seinen neuen Opus zu komponieren. Dabei herausgekommen ist "Stridens Hus", das sechste Album der Ein-Mann-Show TAAKE. "Stridens Hus" ist ein Album geworden, bei dem ein Hördurchlauf nicht genügen dürfte, um damit warm zu werden, da TAAKEs Album Nr. 6 gewohnt vielschichtig ausgefallen ist und Høst sich abermals eine Weiterentwicklung des TAAKE-Sounds zugestanden hat. So findet sich neben Black 'n' Roll Fragmenten und etwas Thrash, gelegentlich auch eine leicht progressive Couleur als spezielle Würze in den Songs wieder. TAAKE sind, in den engen Grenzen des True-Norwegian-Black-Metal, seit längerer Zeit schon offen für "modernere" Einflüsse. Ab "Hordalands Doedskvad", spätestens aber seit "Taake" dürfte diese Tatsache auch dem letzten Stabkirchen-Brandstifter aufgefallen sein. Es lohnt sich aber defintiv diese Entwicklung mitzugehen, da Høst's ganz große Gabe es ist, Songs zu arrangieren und ihnen eine (Black Metal) Seele zu geben. Eine zeitgemäße und doch traditionelle Seele. Dieses Talent haben nur ganz wenige in diesem Sektor. Und so ist "Stridens Hus", wenn man sich damit beschäftigt und die Songs auf sich wirken lässt, ein wirklich gutes, authentisches Album mit vielen Facetten geworden, welches sowohl die Vergangenheit von TAAKE genügend würdigt, gleichzeitig aber auch TAAKEs Fortbestand in der Zukunft sichern dürfte. Eben unverwechselbar TAAKE. (JK)

7.5 von 10

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