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Mittwoch, 14. Januar 2015

CRUACHAN / Blood for the Blood God / Trollzorn / 12 Tracks / 59:33 Min

Vorwärts in die Vergangenheit. So, oder so ähnlich könnte das Motto von CRUACHAN seit dem Ausstieg von Karen Gilligan lauten. Wie schon auf dem Vorgängeralbum "Blood on the Black Robe" teilweise vollzogen, besinnen sich die Iren auch auf "Blood for the Blood God" vermehrt auf ihre Anfangstage zurück. An jene Tage, als CRUACHAN mit ihrem Mix  aus Folk- und Black-Metal stil- und genreprägend waren. Inzwischen sind CRUACHAN aber längst in die zweite Reihe dieses Genres abgedriftet und stehen im Schatten von Bands wie z.B. PRIMORDIAL oder ELUVEITIE. Doch mit dem Kurswechsel, weg vom Folk-Metal mit Frauengesang, hin zum schwarz angehauchten Folk-Metal, machen CRUACHAN wieder Boden gut und liefern mit "Blood for the Blood God" ein Album ab, dass über weite Strecken wirklich hörenswert geworden ist. Am besten funktioniert "Blood for the Blood God" neben dem bärenstarken Titeltrack, wenn CRUACHAN wie bei "The Arrival of the Fir Bolg", "Perversion, Corruption and Sanctity - Part 1" und "Prophecy" die schwarze Raserei und den Folk in Einklang bringen und zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Die beiden Instrumental Tracks "Gae Bolga" und "Perversion, Corruption and Sanctity - Part 2" lenken das Album, von seiner ansonsten eher düsteren und aggressiven Grundstimmung, kurzzeitig in eine konträre Richtung, was im Gesamtkonzept gut zur Geltung kommt. Die Tradition bei CRUACHAN, mehr oder weniger bekannte irische Folksongs in das Metal-Universum zu adaptieren. findet diesmal mit "The Marching Song of Fiach McHugh" gekonnt seine Fortsetzung. CRUACHAN sind also wieder auf einem guten Weg.

Anspiel-Tipps: "Blood for the Blood God", "The Arrival of the Fir Bolg", "The Marching Song of Fiach McHugh" (JK)

7.5 von 10

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