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Donnerstag, 6. August 2015

ANAL VOMIT / Peste Negra, Muerte Negra / Gates of Hell Records / 9 Tracks / 39:51 Min

Seit fast 20 Jahren meuchelt sich das perunaische Ensemble ANAL VOMIT schon durch die Anden. In Südamerika hat man inzwischen einen Status zwischen Kult und Co-Headliner erreicht, den Europäern ist, wenn überhaupt, meistens nur der freakige Name ein Begriff. Abhilfe soll "Peste Negra, Muerte Negra" schaffen, mit dem die Peruaner nun via Gates of Hell Records auf den europäischen Markt drängen. Auf Studio-Album Nr 4 bieten ANAL VOMIT einmal mehr eine Mischung aus Thrash- / Death- / Black-Metal (alles schön oldschool) der Anti-Vegetarier Fraktion an und prügeln sich konsequent klassisch durch die neun Songs. Die Vocals (spanisch und englisch) von Possesseor, der sowohl shoutet, als auch growlt, werden so wie es sich gehört, mit Hall unterlegt, die Gitarren heulen und jagen ein flinkes Riff nach dem anderen durch den Äther. Das Tempo ist auf "Peste Negra, Muerte Negra" eher von der flotten Sorte (Blastbeats), dennoch sind Breakbeats und Tempowechsel ANAL VOMIT nicht gänzlich unbekannt. Obendrauf gibt es eine Produktion, die die Balance zwischen "Gestern" und "Heute" gefunden hat, sowie ein ansehnlich gestaltetes Cover-Artwork.

Insgesamt liefern ANAL VOMIT mit "Peste Negra, Muerte Negra" ein sehr respektables Album ab, das zwar kein Überalbum ist, es aber locker mit ähnlich gearteten Veröffentlichungen vom nordamerikanischen oder europäischen Kontinent aufnehmen kann.

Fazit. Für Freunde gepflegter südamerikanischer Extrem-Kost geeignet, aber auch jedem POSSESSED, SLAYER, MORBID ANGEL, DYING FETUS Gourmet wärmstens zu empfehlen. (JK)

7.5 von 10

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