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Donnerstag, 14. Januar 2016

TAROT / "The Warrior's Spell" / Van Records / 14 Tracks / 69:38 Min

Mastermind hinter "The Warrior's Spell" ist nicht Marco Hietala, sondern The Hermit, wie sich der Herr nennt. Womit klar sein dürfte, dass es sich bei diesen TAROT (kann den mal jemand vor Bandgründung die Karten befragen, ob es diesen Bandnamen schon gibt) nicht um die Finnen handelt, sondern um die Band aus Down Under. Bisher waren von (diesen) TAROT nur 3 EPs/MCs erschienen, die im Retro-Underground ziemlich viel Staub aufgewirbelt haben. Jetzt liegt also das erste vollwertige Album vor. Wobei (extended) Compilation wohl eher den Nagel auf den Kopf treffen würde, befinden sich doch auf der Scheibe gerade mal 2 neue Songs ("The Warrior's Spell" und "Street Lamps Calling"). Die restlichen Titel stammen allesamt von besagten EPs/MCs. Da die wenigsten von euch aber wohl nicht in Besitz dieser drei Schmuckstücke sein dürften, macht diese Veröffentlichung trotzdem mehr als Sinn. Geboten wird nämlich feinster Hardrock (mit Orgel), der mit Psychadelic/Prog Elementen nicht geizt und den Hörer in längst vergessen geglaubte Klangwelten entführt, die einem mit THC geschwängertem Trip gleichkommen.
Wem Namen wie URIAH HEEP, MANILLA ROAD, DEEP PURPLE oder auch BARCLAY JAMES HARVEST noch was bedeuten, der dürfte sich hier nach langer Zeit mal wieder so wie anno dazumal fühlen. Einer Zeit in der die Hosen noch Schlag hatten, man den Friseur einmal im Jahr zum Spitzen schneiden aufsuchte und die "Handys" noch Telefonzellen genannt wurden. Oder, einer Zeit, in der noch Wert auf Musik gelegt wurde die den Moment überdauert.
Passend zur Musik wurde "The Warrior's Spell" mit einer warmen, leicht "verwaschenen" Produktion und einem farbenfrohen Coverartwork versehen. (JK)

Fazit: Das erste Retro-Must-Have des neuen Jahres.

Anspiel-Tipps: "Take a Look Around", "Eyes in the Skye", "The Wasp"

8 von 10

Erhältlich ist das Album via Van Records im schicken Vinyl (DoLP) Outfit, oder über Heavy Chains Records im CD Format. 

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