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Mittwoch, 23. März 2016

OST+FRONT / "Ultra" / Out of Line Music / 18 Tracks / 67:55 Min

Alles nur geklaut. Eigenständigkeit, Weiterentwicklung, Innovation - all dies kann man OST+FRONT nicht "vorwerfen". Dafür "glänzt" die Berliner Combo ein weiteres Mal mit unverschämter musikalischer Nähe zu RAMMSTEIN, simplem Songwriting und einem Coverartwork, bei den selbst Leni Riefenstahl das große Kotzen bekommen hätte.
Nahezu jedes Arrangement, das OST+FRONT auf "Ultra" durch die Boxen jagen, hat man so, oder in leicht abgewandelter Form - irgendwie, irgendwo, irgendwann - schon von Lindemann, Flake & Co gehört. Die Titel "Afrika", "Siebenbaum", "Krüppel", "Fick Dich" und "Fiesta de Sexo" sind gar so dermaßen unverfroren bei RAMMSTEIN abgekupfert, dass es sich hierbei eigentlich schon um Diebstahl von geistigem (musikalischen) Eigentum handelt. Bei den restlichen Songs auf "Ultra" (passender wäre der Albumtitel "Impudentia" gewesen) kann/darf man OST+FRONT zumindest zugutehalten, dass sie hier und da auch noch, der "Abwechslung" wegen, bei MAERZFELD und STAHLMANN Fragmente "ausgeliehen" haben.
Trotz all dieser (berechtigten) Kritik, können dann (überraschenderweise) doch "Sternenkinder" und "Bruderherz" überzeugen, was zum einen daran liegt, dass OST+FRONT hier mehr Dark Wave Elemente integriert haben, aber auch daran, dass diese beiden Songs nicht sofort im ersten Moment RAMMSTEIN vor dem geistigen Auge erscheinen lassen.

Fazit: Man muss OST+FRONT schon richtig mögen, also wirklich ganz dolle, um für "Ultra" Geld ausgeben zu wollen. (JK)

4.5 von 10

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