About me

Mein Bild
DON`T KILL YOUR LOVE...BUY LEGAL CDs AND SUPPORT THE BANDS LIVE!!! STAY HEAVY!

Dienstag, 31. Januar 2017

SIRENIA / "Dim Days of Dolor" / Napalm Records / 11 Tracks / 56:33 Min

Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen. (George de Santayana)

Nachdem das Vorgängeralbum "The Seventh Life Path" schon mit dem Vorwurf leben musste, dass Morten Veland langsam aber sicher die Ideen auszugehen scheinen, dachte sich das Mastermind von SIRENIA wohl: "Ist der Ruf erstmal ruiniert, lebt sich gänzlich ungeniert."
Ist der Einstieg mit "Goddess of the Sea", "Dim Days of Dolor" und "The 12th Hour" noch ganz passabel, lässt in der Folge die Qualität der Songs von Minute zu Minute immer mehr ab.
Mehr als minimalistischen Eindruck können die Tracks jedenfalls nicht mehr hinterlassen. Im Gegenteil, die Nummern sind, man muss es leider so benennen, größtenteils recht austausch- und vorhersehbar.
Das kurze Aufbäumen in Form von "Playing with Fire" vermag es auch nicht mehr, die Kohlen aus dem allerwelts Gothic-Feuerchen zu holen.
Auch hilft es relativ wenig, dass SIRENIA sich mal wieder eine neue Sängerin (Emmanuelle Zoldan) geleistet haben. Die Dame hat definitv mehr Volumen und Ausdruck in den Stimmbändern, als das bei Vorgängerin Aylin der Fall war. Ein Umstand, der ihr letztendlich aber wenig nützt, da auch sie es nicht vermag, das sinkende Schiff wieder flott zu bekommen.
Dennoch ist ihr mit "Aeon's Embrace" ein Höhepunkt vergönnt. Kann die ausgebildete Opernsängerin hier doch zeigen, welch wunderbare Stimme sie hat.
Ein kompletter Reinfall ist "Dim Days of Dolor" aber nicht. Immer dann, wenn die symphonischen Arrangements für sich alleine sprechen können und, wenn SIRENIA etwas Härte unter den Sound mischen, so wie beispielsweise im letzten Drittel von "Fifth Column", können sie für einen kurzen Moment aus dem Tal der Tränen ausbrechen.

Fazit: Vertonte Langeweile, mit teilweise wunderschönen symponischen Arrangements.
Mit "Dim Days of Dolor" nähern sich SIRENIA nun endgültig TARJA an - stimmlich gut, kompositorisch mittelmäßig; Nachhaltigkeit gleich Null.
Der korsetttragenden Zielgruppe wird dies auch weiterhin egal sein. Der Rest dürfte aber einen großen Bogen um diese Veröffenlichung machen. (JK)

5.5 von 10

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen