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Freitag, 27. Januar 2017

ART X / "The Redemption of Cain" / Metalville - Rough Trade / 10 Tracks / 57:41 Min

"Hörst du nicht, wie das Blut deines Bruders von der Erde zu mir schreit? Du hast den Acker mit dem Blut deines Bruders getränkt, deshalb stehst du unter einem Fluch und musst das fruchtbare Ackerland verlassen. Wenn du künftig den Acker bearbeitest, wird er dir den Ertrag verweigern." (Zitat aus dem ersten Buch Mose).

Rock-/Metal-Opern und kein Ende. Bisher wurde nahezu schon jedes (für Metal relevante) Thema (u.a. nordische, ägyptische, griechische Gottheiten, außerirdische Lebensformen, Liebesgeschichten usw.) durchgekaut. Ein Thema wurde bisher aber sträflich mit Missachtung gestraft - die Bibel. Dabei ist dieses Buch doch förmlich wie für Metal gemacht, enthält es doch unzählige Passagen/Geschichten über Satan und die Hölle und ist blutrünstig wie kaum ein anderes Buch.
Der Text von Kain und Abel ist solch eine morbide Geschichte. Vorhang auf für "The Redemption of Cain and Abel".
Wer jetzt allerdings darauf hofft, dass ART X ähnlich eingängig und schwungvoll wie AVANATASIA zu Werke gehen, dem sei gesagt, dass hinter dem ART X Project Gabriele Bernasconi steckt, der zum einen (wie es der Name vermuten lässt) Italiener ist und zum anderen bei CLAIRVOYANTS als Sänger tätig ist.
Womit wir auch schon beim musikalischen Wert dieser Aufnahme wären. Genauso, wie die Hauptband des Herrn Bernasconi, stecken ART X metertief im Morast der langweiligen Zweitklassigkeit (Drittklassigkeit?) fest.
Da hilft es dann auch relativ wenig, dass es Gabriele Bernasconi gelungen ist, einige bekannte Namen (Blaze Bayley, Amanda Sommerville, Andre Matos, Zak Stevens ... ) aus der zweiten Reihe der Metal Prominenz, für ART X begeistern zu können.
Wenn man so will, kann man ART X als das Dschungelcamp der Metal B- und C-Promis bezeichen.
Für ein wenig Aufmerksamkeit machen manche doch bei jedem Mist mit ...

Fazit: Das beste an "The Redemption of Cain" ist, das Coverartwork.
Der Rest ist schnell erzählt: 9 belanglose Songs, von denen absolut nichts hängen bleibt - nur "Eden, Finally ..." kann halbwegs überzeugen.
Zudem wird vielzuoft auf die Prog-Karte gesetzt, sodass jeder Anflug von Eingängigkeit sofort im Keim erstickt wird.
Wem das immer noch nicht reicht, dem sei gesagt, dass auch die Produktion nicht das Gelbe vom Ei ist. Amen.(JK)

3 von 10 

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