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Sonntag, 3. August 2014

GRAVE DIGGER / Return of the Reaper / Napalm Records / 12 Tacks / 43:30 Min

Nachdem GRAVE DIGGER in den letzten Jahren geschwächelt haben ("Clash of the Gods" und "The Clans Will Rise Again" waren, freundlich ausgedrückt, nur noch Mittelmaß), hatte man sich im stillen Kämmerlein schon mal gefragt, ob der Band aus Gladbeck die Ideen ausgegangen sind und sich Boltendahl & Co schon so langsam auf den Ruhestand vorbereiten. Doch weit gefehlt. Es ist unglaublich aber wahr, GRAVE DIGGER entfachen auf "Return of the Reaper" nochmals das Feuer der Anfangsjahre, als Alben wie "Heavy Metal Breakdown", "Witch Hunter" und "The Reaper" das Gütesiegel "Made in Germany" in die Metal-Welt trugen. Und wie bei diesen Alben regiert auf dem 17. Studioalbum von GRAVE DIGGER endlich wieder purer Teutonen-Stahl. Was sofort (positiv) auffällt; es wurde mächtig an der Geschwindigkeits- und Härteschraube gedreht. Dafür wurde der Studio-Bombast der letzten Jahre auf ein Minimum reduziert. Songs wie "Hell Funeral", "Wargod" oder "Tattoed Rider" (JUDAS PRIESTs "Turbo Lover" lässt grüßen), haben mehr Eier, als ein Stall voller Legehennen. Nach diesem furiosen Auftakt geht "Return of the Reaper" im Mittelteil des Albums leider etwas die Puste aus. "Season of the Witch" und "Road Rage Killer" können das Niveau der ersten vier Songs nicht mehr ganz halten. Ab "Satans Host", spätestens jedoch mit "Dia De Los Muertos" können GRAVE DIGGER wieder in den oberen Punkträngen landen und mit "Death Smiles at All of Us" wurde sogar einer der stärksten Songs an vorletzter Stelle des Albums plaziert. Den Schlusspunkt setzt die Ballade "Nothing to Believe".

Fazit: Album Nr 17 führt GRAVE DIGGER zurück zu den Wurzel und in die teutonische Heavy Metal-Glückseligkeit, ohne dabei altbacken zu klingen. So dass "Return of the Reaper" das beste Album seit Jahren, wenn nicht sogar seit "The Grave Digger" sein dürfte. (JK)

Anspiel-Tipps: "Wargods", "Death Smiles at All of Us", "Tattoed Rider"

7.5 von 10

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