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Freitag, 21. November 2014

CAVALERA CONSPIRACY / Pandemonium / Napalm Records / 12 Tracks / 51:10 Min

Huch, Boxen defekt? Der Sound auf dem neuesten CAVALERA CONSPIRACY Album "Pandemonium" ist gewöhnungsbedürftig, passt aber, hat man sich damit arrangiert, perfekt zu den neuen Songs. Max und Iggor mischen auf der dritten CAVALERA CONSPIRACY Veröffentlichung: punk- igen Thrash, groovigen Metal und fiesen Industrial (Stichwort: NAILBOMB) zu einem Brett zusammen, das einem Schlag in die Fresse gleichkommt. Wer dieses Album bei voller Lautstärke anhört, der wird am Ende nach Luft japsend auf dem Boden liegen und sich fühlen, als wäre er von der sprichwörtlichen Dampfwalze überrollt worden. Vor allem die ersten sechs Songs haben es in sich, reiht sich doch hier Hit an Hit. Die zweite Albumhälfte kann da nicht mehr ganz Schritt halten und fällt etwas ab, hat aber mit "Not Losing the Edge" einen der besten Song des Albums noch in petto. Dennoch dürfte es "Pandemonium" etwas schwerer haben, die Fans der ersten Stunde ("Inflikted") zu begeistern, da der (nicht geringe) Industrial-Anteil dieses Albums für die Thrash- und Groove-Fetischisten nur schwer zu greifen sein dürfte. Zudem wurde die Stimme von Max nahezu auf dem kompletten Album in verzerrter Form für die Aufnahmen konserviert. Wer sich nicht daran stört und den Cavalera Brüdern den Raum für Experimente dieser Art lässt, der bekommt ein Album, das so roh, so brachial ist, wie Metal nur sein kann. Mir gefällt es. Also, kurz Luft geholt und nochmals "Play" gedrückt. (JK)

8.0 von 10

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