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Donnerstag, 20. November 2014

RIOT V / Unleash the Fire / Steamhammer - SPV / 13 Tracks / 60:56 Min

Es gibt wohl kaum eine Band auf diesem Planeten, zu der das Prädikat "unzerstörbar" besser passt, als zu RIOT, oder RIOT V, wie die Band jetzt heißt. Seit der Gründung 1976 musste die Band 3x den Tod eines Bandmitglieds (zuletzt starb Mark Reale 2012 an den Folgen seiner Morbus Crohn Erkrankung) betrauern. So sind die Heavy Metal Pioniere inzwischen bei der 5. Wiederbelebung der Band angekommen und nennen sich deshalb RIOT V. Eine besondere Erwähnung verdient sich der neue Sänger "Todd Michael Hall", der einen super Job abliefert und stimmlich verdammt nahe an Vorgänger Tony Moore kommt. Obwohl die Truppe inzwschen ohne Gründungsmitglieder auskommen muss, hat "Unleash the Fire" alle Trademarks von RIOT und kann es sogar mit "Thundersteel" aufnehmen. Also, trotz Verlust des letzten Gründungsmitglieds, alles wie gehabt: Wieselflinke Gitarren, Soli mit Gänsehautfaktor und ein hymnenhaftes Songwriting mit melodischen Refrains, die sich sofort ins Hirn fressen. Und hätten sich in der Mitte des Albums nicht zwei schwächere Songs eingeschlichen ("Land of the Rising Sun" und der Titeltrack "Unleash the Fire"), käme man nahe an die Höchstnote. Doch auch so ist "Unleash the Fire" ein auf Polycarbonat gebranntes Top-Album, das schon jetzt das Zeug zum Kult hat.

Fazit: "Unleash the Fire" lässt Mark Reale's RIOT mehr als würdig weiterleben. Jeder Anhänger der Band wird seine helle Freude an diesem Album haben. "Unleash the Fire" ist aber nicht nur ein Album für Fans der Band, sondern für alle, die exzellenten Power-Metal ohne Kitschfaktor und Synthigeblubber mögen. (AS)

8.5 von 10 

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