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Montag, 23. Februar 2015

AIR RAID / Point of Impact / High Roller Records / 8 Tracks / 34:55 Min

Wer auf die junge Garde im traditionellen Heavy Metal steht, der hat mit großer Wahrscheinlichkeit schon einmal von AIR RAID gehört. Die Schweden von AIR RAID wurden 2009 gegründet und hatten bisher eine EP ("Danger Ahead") und ein komplettes Album ("Night of the Axe") auf der Habenseite zu verbuchen. Jetzt liegt mit "Point of Impact" das zweite vollwertige Album vor und liefert den Beweis, dass AIR RAID für höhere Aufgaben gerüstet sein dürften. Im Vergleich zu ähnlich gelagerten Bands wie STEELWING und ENFORCER ziehen AIR RAID zwar noch (knapp) den Kürzeren, wenn es darum geht, Dynamik und Tempo zu bewerten, dafür liegen AIR RAID klar vorne, wenn es um Abwechslung, knackige Twin-Leads (MAIDEN ick hör dir trapsen) und Songwriting im allgemeinen geht. Ebenfalls noch erwähnenswert ist die Tatsache, dass AIR RAID mit ihrem neuen Sänger Arthur W. Andersson jetzt einen Mann hinter dem Mikro haben, der massenkompartibler rüberkommt, als sein Vorgänger Michalis Rinakakis. Fans der ersten Stunde werden jetzt wahrscheinlich (vorschnell) widersprechen, auf Dauer gesehen dürfte dieser Wechsel am Mikro der Band aber mehr nutzen als schaden. Wer Recht behalten wird, wird die Zukunft zeigen. Aktuell scheinen AIR RAID vieles richtig gemacht zu haben, auch wenn es für das Coverartwork (sieht aus, wie der misslungene Versuch ein Cover der AOR-Band BOSTON zu imitieren) ebenso Abzüge gibt, wie für die sehr limitiert bemessene Spielzeit, von knapp über einer halben Stunde.

Anspiel-Tipps: "We Got the Force", "Victim of the Night", "Madness", "Wildfire" (AS)

7.5 von 10

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