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Dienstag, 5. Mai 2015

PRONG / Songs from the Black Hole / Steamhammer - SPV / 10 Tracks / 42:10 Min

Ein wenig überrascht war ich schon, als ich vor einigen Wochen gehört habe, dass PRONG ein Cover-Album aufnehmen werden. Zum einen haben die New Yorker doch erst vor knapp einem Jahr ein starkes Album ("Ruining Lives") auf den Markt gebracht, zum anderen, hätte ich einem querdenkenden und kreativen Kopf, wie es Tommy Victor nunmal ist, nicht zugetraut, es sich so "einfach" zu machen. Wobei "Songs from the Black Hole" jetzt kein Cover-Album ist, wie es dutzendfach auf dem Markt ist, da sich Tommy Victor bei der Songauswahl, wie es scheint, durchaus Gedanken gemacht hat. Entgegen der meist üblichen Machart (man nehme ein paar (sehr) bekannte Songs und lege die eigenen Vocalspuren darüber) solcher Scheiben, wartet "Songs from the Black Hole" mit einigen eher unüblichen Cover-Versionen, bekannter und nicht ganz so bekannter Songs auf. In diese Kategorie fallen "Cortez the Killer" von NEIL YOUNG und "Vision Thing" von den SISTERS OF MERCY. Desweiteren covern PRONG noch Songs von Bands, die Tommy Victor in irgendeiner Phase seines Lebens begleitet haben und/oder ihn in seiner musikalischen Karriere beeinflusst haben. Als da wären: "Doomsday" (DISCHARGE), "Goofy's Concern (BUTTHOLE SURFERS), "Kids of the Black Hole (ADOLESCENTS), "The Bars" (BLACK FLAG), "Seeing Red" (KILLING JOKE), "Don't Want to Know if You Are Lonely" (HÜSKER ), "Give Me the Cure" (FUGAZI) und "Banned in D.C" (BAD BRAINS).

Fazit: Sinnvoll oder eher überflüssig? Man mag über Cover-Alben denken wie man will. Fakt ist, dass "Songs from the Black Hole" abwechslungsreich wie Hölle ist, einige fast vergessene Perlen in petto hat und das Album unter dem Banner PRONG läuft, und somit gar nicht schlecht sein kann. (JK)

7.5 von 10

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