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Sonntag, 10. Mai 2015

SIRENIA / The Seventh Life Path / Napalm Records / 11 Tracks / 68:53 Min

Zwei Jahre sind ins Land gezogen, seit SIRENIA die Gothic Metal Fans mit "Perils of the Deep Blue" begeistert und verzaubert haben. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen, die an "The Seventh Life Path" gestellt werden. Doch können die Norweger den Erwartungen gerecht werden? Die Antwort lautet: Jein! Ja, weil "The Seventh Life Path" mit Melodie, vielen schönen orchestralen Arrangements und Chören aufwarten kann. Ja, weil Aylin nun endgültig angekommen zu sein scheint, wie z.B. die Ballade "Tragedienne" eindrucksvoll beweist. Und ja, weil Morten endlich mal wieder seine Vocals vermehrt zum Einsatz bringt, was selige Anfangstage in Erinnerung ruft. Ebenfalls auf der Habenseite zu verbuchen wäre, das wunderschöne Coverartwork. Soviel zum Positiven. Jetzt kommt das Gemecker. Nein, weil "The Seventh Life Path" absolut grauenhaft abgemischt wurde und dementsprechend sehr gewöhnungsbedürftig klingt. Nein, weil die meisten Tracks zu lang und oftmals auch viel zu überladen sind. Vorallem die in die Länge gezogenen Mittelteile der Songs, stoßen sauer auf und erinnern mehr an "Filmmusik" als an Metal. Bestes Beispiel dafür ist "Sons of the North". Und nein, weil, trotz der vielen genialen Momente, die das Album ohne jeden Zweifel hat, der entscheidende Funke (auch nach mehrmaligem Hören) nicht so richtig überspringen mag. 

Fazit: Das siebte SIRENIA Album ("The Seventh Life Path") ist eine zwiespältige Angelegenheit, das Gothic-Metallern im allgemeinen und Fans der Band im speziellen sicherlich runtergehen dürfte wie Öl, da alle Trademarks dieses Genres fett vorhanden sind. Dem Rest der Metal-Community dürfte aber gerade dieses "fett vorhanden" zu viel des Guten sein. (JK)

Anspiel-Tipps: "Earendel", "Insania", "Tragedienne", "Serpent"

6.5 von 10

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