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Mittwoch, 13. Mai 2015

KAMELOT / Haven / Napalm Records / 13 Tracks / 50:44 Min

Die Geschichte von König Artus und Camelot ist alt, sehr alt. Seit hunderten von Jahren begeistert und erfreut diese Geschichte die Menschheit. Ganz so alt ist die Band-Historie von KAMELOT zwar nicht, was aber nicht zu bedeuten hat, dass die Power-Metal Truppe weniger begeistern und erfreuen könnte. Zumindest den Liebhaber metallischer Klänge. Zehn Alben haben die Amerikaner bisher veröffentlicht, die allesamt eines gemein hatten: Qualität. So auch das Vorgängeralbum ("Silverthorn") von "Haven", das erste der Post Roy(alen) Zeitrechnung, welches den Kenner, trotz neuem Mann am Mikro, in Glückseligkeit schweben ließ. "Haven" (Album Nr 11) steht dem in nichts nach, auch wenn es auf den ersten Blick (Höreindruck) ein µ (Mü) weniger zugänglich sein mag. Nach 2 bis 3 Umdrehungen im Player kann es dann aber nur ein Urteil geben: "Haven" ist (mindestens) genauso stark wie "Silverthorn". Egal ob man sich die melodischen Glanzstücke "Fallen Star" und "Isomnia", das orientalisch angehauchte "Beautiful Apocalypse", das harte "Revolution" mit Alissa White-Gluz von ARCH ENEMY (ungewohnt, aber genial), die Prog Perle "Liar Liar (Wasteland Monarchy)" oder das balladeske "Under Grey Skies" mit Goldkehlchen Charlotte Wessels von DELAIN zu Gemüte führt, alles Treffer. 

Fazit: KAMELOT beweisen ein weiteres mal eindrucksvoll, dass Prog kein Gefrickel und Power Metal kein Kitsch sein muss. "Haven" ist ein Album mit hoher Hitdichte, das sowohl mit Eingängigkeit, als auch Anspruch punkten kann. Mit diesem Album sind KAMELOT nun endgültig auf dem Thron dieses Genres angekommen, von dem sie so schnell niemand mehr vertreiben dürfte. (JK)

9 von 10

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