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Samstag, 4. Juli 2015

REVENGE / Harder Than Steel / Iron Shield Records / 10 Tracks / 44:32 Min

6 Studio-Alben, eine Live-Veröffentlichung und massenhaft EPs, Singles und Splits seit 2004 ... Respekt. Die Kolumbianer von REVENGE sind nicht nur beim zelebrierten Speed Metal von der flotten Sorte, sondern, wie es scheint, auch beim Songwriting. Doch ist hier Quantität auch mit Qualität gleichzusetzten? Wir werden sehen. Geboten wird, wie schon erwähnt, Speed Metal, dessen Inspirationsquelle die beiden Frühwerke von RUNNING WILD, sowie die 80er-Jahre Veröffentlichungen von EXCITER sein dürfte. Zudem erinnert das Old-School Riffing oftmals an JUDAS PRIEST und frühe MAIDEN. Soviel zum (hochklassigen) Fundament bei REVENGE. Der Aufbau (sprich die Songs) ist melodisch, handwerklich wirklich sehr gut gemacht und hat eine Menge Charme. Doch leider handelt sich bei diesem Charme um jene Sorte, die sich relativ schnell wieder verflüchtigt. Soll heißen, die Songs rasen an einem vorbei, kaum was bleibt haften. Da helfen auch die sparsam eingestreuten moderneren Einflüsse (DRAGONFORCE) und die geilen Soli nicht viel, um dauerhaft in Erinnerung zu bleiben. Doch wie zumeist gibt es Ausnahmen von der Regel. Bei "Back for Vengeance", "Flying to Hell", "Witching Possession" und ansatzweise bei "Torment and Sacrifice" und "Headbangers Brigade" beweisen es REVENGE, dass sie es können, Hochgeschwindigkeitsraserei und Eingängigkeit unter einen Hut zu bringen. Der Rest ist gut gemachtes Mittelmaß, dass zumindest Live für jede Menge Spass und strapazierte Nackenmuskulatur sorgen dürfte, auf Platte aber zu belanglos ist, sorry. (JK)

6.5 von 10

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