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Freitag, 14. August 2015

AZAVATAR / "Azavatar" / Art of Propaganda Records / 5 Tracks / 51:29 Min

München, die Stadt mit dem Hofbräuhaus, dem Oktoberfest, dem Marienplatz und, wer hätte es geahnt, die Stadt mit einer langsam, aber stetig wachsenden Black Metal Szene. Neuestes Mitglied dieser Szene ist AZAVATAR, die dieser Tage ihr selbstbetiteltes Debüt auf den Markt werfen. Geboten wird (leicht progressiv angehauchter) Black Metal skandinavischer Prägung, mit Doom und Post Black Metal Anteil. Eine Mischung die anfänglich leicht überladen wirkt, aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit (zumeist) ihren schwarzen Charme entfaltet. Höhepunkt ist ohne Zweifel, das mittig plazierte "Kverse". Hier treffen nordische Raserei und "kranke" Gesangparts auf feinsten Post Black Metal im Mittelteil des Songs. Einfach nur göttlich ... ähm ... satanisch natürlich. Die fünf Songs (keiner unter sieben Minuten) wurden mit einem sauberen und modernen Soundgewand versehen, so dass (eigentlich Black Metal untypisch) nahezu jede Note, jedes Arrangement nachvollziehbar ist und wir uns damit fast in BEHEMOTH Bereiche vorwagen, was sich am deutlichsten bei "Krypt" bemerkbar macht. Das Mastering hat V. Santura (u.a. TRIPTYKON) übernommen, das Coverartwork stammt aus der Feder von "Comaworx" (u.a. THE DEVIL'S BLOOD).

Fazit: AZAVATAR nehmen sich auf ihrem Debür-Album die künstlerische Freiheit, nahezu sämtliche Einflüsse des Black Metal der letzten 20 Jahre als brauchbar zu befinden, um daraus ihr eigenes Ding zu machen. Das funktioniert nicht immer optimal, aber häufig schon sehr gut. (JK)

7.5 von 10

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