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Donnerstag, 28. April 2016

TOSELAND / "Cradle the Rage" / Metalville (Rough Trade) / 11 Tracks / 42:52 Min

Dass Motorräder und Heavy Metal bzw. Hard Rock zusammen passen, wissen wir spätestens, seit Rob Halford zum ersten Mal mit seiner Harley auf die Bühne bretterte.
Als James Toseland in den Jahren 2004 und 2007 Motorrad-Welmeister im Superbike wurde, verschwendete er wohl keinen Gedanken daran, dass er in naher Zukunft (2011, nach einem schweren Sturz) sich beruflich neu orientieren müsse. Da James Toseland aber nicht nur Benzin, sondern auch Musik im Blut hat, lag es nahe, dass es den Briten vom Asphalt auf die Bühne ziehen würde - und zwar als Sänger der Hard Rock Formation TOSELAND.
"Cradle the Rage" ist der zweite Longplayer der Band und bietet alles an, was man von einem Rock/Hard Rock Album erwarten darf. Einen mehr als fähigen Gitarristen (Zurab Melua), einen ausdruckstarken Sänger (James Toseland), eine fette Produktion (u.a. Mastering by Mike Fraser) und natürlich eingängige Songs, die sich zwischen modernem Alternative Metal (der Marke AUDREY HORNE) und klassischem Hard Rock (ala AEROSMITH) bewegen.
TOSELAND erfinden mit dieser Mischung das (Hard Rock) Rad nicht neu, aber muss es denn wirklich neu erfunden werden? Wichtig ist doch, dass das, was auf der Bühne oder auf dem Longplayer geboten wird, authentisch rüberkommt, eine eigene Note hat und der ein oder andere Song nach dem Hören (im Idealfall) hängen bleibt. Und TOSELAND sind diesbezüglich auf einem sehr guten Weg. So legen die Briten nicht nur das nötige Maß an Individualität an den Tag, sondern bieten auf "Cradle the Rage" auch eine ganze Reihe von absolut hörenswerten Songs an.
"Living in a Moment", "We'll Stop at Nothing", "Waiting for Answers" und der Titelsong "Cradle the Rage" gehören z.B. in diese Kategorie. Hier ereichen TOSELAND schon solch ein gehobenes Niveau, dass die Wahrscheinlichkeit, die zweite Karriere von James Toseland könne ähnlich erfolgreich verlaufen, wie seine erste, relativ hoch ist. (JK)

7.5 von 10

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