About me

Mein Bild
DON`T KILL YOUR LOVE...BUY LEGAL CDs AND SUPPORT THE BANDS LIVE!!! STAY HEAVY!

Samstag, 23. Juli 2016

OMEN / "Hammer Damage" / Pure Steel Records / 9 Tracks / 44:38 Min

Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können. 
Hallelujah, da ist sie wieder - die Kobra. Eine der ganz großen US-Bands aus der Frühphase des Heavy Metal will es nochmals wissen.
Wer erinnert sich nicht mit Wehmut an die legendären Kultalben "Battle Cry", "Warning of Danger" und "The Curse", die OMEN zu einem der ersten Hotspots im noch jungen Genre machten.
Lang, lang ist es her. Der Tod von J.D. Kimball warf die Jungs damals total aus der Bahn. Nach 1986 kam praktisch nur noch heiße Luft aus dem Headquarter von OMEN in Los Angeles. 
2003 gab es dann wieder ein ernstzunehmendes Lebenszeichen ("Eternal Black Dawn") von OMEN. Für den Nachfolger hat man sich stolze 13 (!) Jahre Zeit gelassen. Gut Ding will eben Weile haben!
Obwohl Kenny Powell & Co mit dem titelgebenden Song "Hammer Damage" einen etwas sperrigen Track als Opener gewählt haben, lässt der Einstieg dennoch erahnen, das der Giftzahn der Kobra wieder bis oben hin gefüllt ist.
"Cry Havoc", "Hellas" und das göttliche "Knights" lassen sogar, wenn auch nicht eins zu eins, das aggressiv-melodische OMEN-Feeling der ersten drei Alben wieder aufleben. Saustak! Der Rest kann da nicht ganz mithalten, wächst aber mit jeder Umdrehung der Scheibe. Nur dem Instrumental-Track "A.F.U." bleibt diese Auszeichnung verwehrt, da der Titel insgesamt recht unspektakulär daher kommt.
Zu guter Letzt gibt es dann aber auch noch einen Totalausfall zu vermelden - der Drumsound stinkt total ab, und zwar auf dem kompletten Album!
Ich habe selten so einen katastrophal, unterirdisch, mega-grottenschlecht abgemischten Drumsound gehört, wie hier auf dem siebten Studioalbum der Amerikaner. What the fuck? Kaum zu glauben, dass Steve Wittig diese Grütze hier abgenickt haben soll. Der Mann ist zwar schon ein paar Tage älter, aber gänzlich taub wird er wohl nicht sein, oder? Der Preis für den miesesten Drumsound des Jahres wird deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit an OMEN gehen!

Fazit. Kobrastarkes Comeback von OMEN! Nur der Drumsound hinterlässt Magenschmerzen und provoziert Brechreiz. Man sollte bei aller (berechtigter) Kritik jedoch nicht das Wesentliche, die Songs aus den Blick verlieren. Die sind nämlich aller Ehren wert. Deshalb geht der Daumen trotzdem ganz klar nach oben! (JK)

8 von 10

http://www.facebook.com/omenofficial

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen