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Montag, 15. August 2016

VALIENT THORR / "Old Salt" / Napalm Records / 11 Tracks / 44:05 Min

Gibt es Leben auf der Venus? 
Geht man nach VALIENT THORR, lautet die Antwort: "Aber klar doch!"
Der bandeigenen Legende nach, sind VALIENT THORR nämlich im Jahre 2000, an einem Montag glaube ich, auf der Erde angekommen - und zwar ohne Umwege direkt vom Planeten Venus. Selbstverständlich wurde die Reise nicht ohne wichtige Mission angetreten - VALIENT THORR sollen unsere Städte mit Krawallo-Rock 'n' Roll in Schutt und Asche legen.
Ihr irdisches Headquarter haben die Venusianer am astronomisch wichtigsten Punkt des ganzen Universums eingerichtet - in North Carolina. Nicht umsonst gibt es hier sehr viele Ufo-Sichtungen. DER Hotspot sozusagen - haben sich nicht auch Alf, Mork vom Ork und die Crew von "Schweine im Weltall", hier nach ihrer Fernsehkarriere zur Ruhe gesetzt?
Wie dem auch sei - lauschen wir der Botschaft von VALIENT THORR, welche für uns Erdlinge diesmal "Old Salt" lautet.
Wie schon auf den Vorgängeralben, ziehen VALIENT THORR auch diesmal "ihr Ding" durch - soll heißen - die Tonleiter ist nur dafür da, um mit ihr zu experimentieren. Berechenbare Elemente, sich wiederholende Passagen oder gar einen roten Faden sucht man vergebens - hier regiert nur der pure Rock 'n' Roll Wahnsinn.
Wer die Botschaft von VALIENT THORR verstehen möchte, oder sich zumindest daran versuchen möchte, sollte musikalisch sehr breit aufgestellt sein.
Das Spektrum reicht von DEAD LORD über FRANK ZAPPA und KID ROCK bis hin zu MASTODON
Auch sollte man dem Psychadelic Rock der späten 60er was abgewinnen können und keine Berührungsängste zum experimentelen Rock der 70er haben.
Und zu guter Letzt - berauschende Substanzen können ebenfalls hilfreich sein, um sich in diesem Klangkosmos zurechtzufinden.
Wer jetzt immer noch nicht aus der Nummer ausgestiegen ist, sollte sich zum warm werden, als erstes die eingängisten Tracks dieses Albums ("Looking Glass", "Lil Knife" und "Jealous Gods") reinziehen.

Fazit: An VALIENT THORRs neuestem Output werden sich die Geister scheiden. Vielen dürfte "Old Salt" zu abstrakt, zu kompliziert, zu abgespaced sein.
Wer jedoch nichts erwartet, außer einem abgefahrenen Rock-Trip, der wird reichlich beschenkt.
In diesem Sinne: "Turn on, tune in, drop out"  (Timothy Leary, LSD-Papst der Hippies).

7.5 von 10

www.facebook.com/valientthorr
www.valientthorr.com

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