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Dienstag, 20. September 2016

RICHARDS - CRANE / "Richards - Crane" / Metalville - Rough Trade / 10 Tracks / 34:58 Min

The Earth Has Music for Those Who Listen (Shakespeare).
Einem breiterem Publikum wurden Whitfield Crane und Lee Richards durch ihre Hauptbetätigungsfelder UGLY KID JOE (Crane) bzw. DROPBOX / ANOTHER ANIMAL / ex GODSMACK (Richards) bekannt.
Beide Musiker kennen sich schon seit ewigen Zeiten und sind auch privat miteinander befreundet - die logische Konsequenz daraus ist nun das erste gemeinsame Album der beiden Amerikaner, das nicht ganz überraschend unter dem Banner RICHARDS/CRANE läuft.
Wer jetzt Alternative Metal ala UGLY KID JOE oder GODSMACK erwartet, liegt aber falsch - RICHARDS/CRANE gehen ihre Kollaboration nämlich total entspannt und (überwiegend) akustisch an.
Am besten kann man das gebotene als Mischung aus akustischem Post Grunge und blusig angehauchtem Alternative Rock bezeichen.
Wer sich jetzt vor seinem geistigen Auge die großartige MTV Unplugged Show von ALICE IN CHAINS (1996) vorstellt, kommt der Sache ziemlich nahe.
Der Vergleich hinkt natürlich etwas, da es wohl niemand jemals schaffen wird, Grunge so voller Hingabe und Weltschmerz einzusingen, wie es Layne Staley konnte. Dennoch muss man respektvoll anerkennen, dass Whitfield Crane hier eine Gesangsleitung abliefert, die mit Sicherheit zu den besten Performances seiner Karriere gehört und genügend Tiefgang hat, die man für Musik dieser Art benötigt.
Da auch das Gitarrenspiel von Lee Crane höchsten Ansprüchen genügt, zudem für Abwechslung (Southern-Rock-Note bei "Don't Cry for Me", sowie orientalischer Touch bei "Lost") gesorgt ist, das Album komplett ohne Füllmaterial auskommt und mit "Black & White" (mit Gastsänger Myles Kennedy/ALTER BRIDGE, SLASH) und "Waiting on a Prayer" sogar zwei richtig fette Hits in petto hat, kann es am Ende nur eine Meinung geben: "Richards/Crane" ist ein Album, das es faustdick hinter den Ohren hat.

Fazit: Grunge's not Dead! (JK)

8 von 10 

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