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Freitag, 21. Oktober 2016

Konzertbericht TANKARD + ABANDONED - 8.10.2016 München / Feierwerk

Vor kurzem ist das Münchner Oktoberfest zu Ende gegangen. Wer aber trotzdem noch einmal ordentlich Bier trinken will und dabei auch noch geilen Thrash Metal hören möchte, ist heute bei den selbst ernannten Alcoholic-Metallern TANKARD im Feierwerk bestens aufgehoben.

Als Support haben die Frankfurter Kings of Beer die Thrasher ABANDONED mit dabei.
Überpünktlich, zehn Minuten vor dem offiziellen Beginn, legen die Darmstädter mit „Visions of Death“ von ihrem zweiten und bisher letzten Album „Thrash You!“ los. An den euphorischen Publikumsreaktionen kann man erkennen, dass TANKARD bei der Wahl der Vorband alles richtig gemacht haben.
                                                                                                                     
ABANDONED Live (© by The Discovered Land)

Es ist bereits sehr voll und nach nur vier Songs bildet sich der erste Moshpit des Abends, was selbst auch die Band um MASTERS OF DISGUISE-Sänger/Gitarrist Eric "Kalli" Kaldschmidt zu überraschen scheint.
Für die Ankündigung, dass sich die Band nach 9 Jahren endlich wieder im Studio befindet, erntet die Band viel Applaus, und das obwohl nur sehr wenige Zuschauer die Band vorher kannten.
ABANDONED legen heute Abend zudem viel Wert auf Interaktion mit dem Publikum; Resultat: bei fast allen Songs gibt es an den jeweils passenden Stellen unaufgefordert „Hey, hey, hey!“-Rufe der Fans. Das Vorglühen für den TANKARD Gig funktioniert also bestens.
Nach ca 40 Minuten Hessen-Thrash, spielen ABANDONED als letzten Song ihren alten Demo-Song „Private Little Hell“. Als Zugabe gibt es dann noch „Trapped“ obendrauf.
TANKARD Live (© by The Discovered Land)

Die folgende Umbaupause dauert ungewöhnlich lange, obwohl der Soundcheck schon längst beendet ist. An den fragenden Blicken der Bühnentechniker kann man erkennen, dass wohl noch nicht alle Musiker da sind. Schließlich hastet Sänger Gerre durch das Publikum auf die Bühne, mit einem Kasten Bier unter dem Arm. Prost. Und schon geht's los. Nach einem kurzem Intro beginnen TANKARD mit ihrem Standard-Opener „Zombie Attack“. Kaum sind die ersten Akkorde erklungen, fliegen schon die ersten Biere durch die Luft, und die Fans rasten völlig aus. Schnell erklimmen auch die ersten Stage-Diver die Bühne, während die Band einen Klassiker nach dem anderen auspackt. Von „The Morning After“ bis „Die with a Beer in Your Hand“ ist alles dabei, was sich der Thrasher wünscht. Unmittelbar vor „Rapid Fire“ entdeckt Gerre einen kleinen Jungen im Publikum, den er während des Songs dann sogar auf die Bühne bittet. Man kann sich nie früh genug um den Nachwuchs kümmern.
                                                                                                             
TANKARD Live (© by The Discovered Land)

 Zwischen den Songs gibt es die gewohnt witzigen Ansagen von Gerre, der dabei immer wieder betont, dass es die Band ja schon so lange gibt und dass sie in ihrem Alter eigentlich gar kein Bier mehr trinken sollten, nur um sich kurz darauf gleich die nächste Flasche einzuverleiben.
Darauf folgt natürlich „Rules for Fools“. Später holt Gerre auch unseren Fotografen Thomas (TG) auf die Bühne, um ihn ein Foto vom Publikum machen zu lassen. Dabei stellt er ihn spaßhalber als Daniel von der Bild-Zeitung vor.
Nach weiteren Thrash-Kloppern, wie z.B. „MetalToMetal“ oder „Chemical Invasion“ beenden TANKARD schließlich ihr reguläres Set mit „Freibier“.
Natürlich müssen sie nicht allzu lange auf Zugaberufe warten. Das Feierwerk will mehr und bekommt mehr!
 Mit „Alien“ eröffnen TANKARD den Zugabenblock, der  nach „A Girl Called Cerveza“ aber dann wirklich sein endgültiges Ende findet. Nassgeschwitzt beenden Band und Teile des Publikums gemeinsam auf der Bühne einen feucht-fröhlichen Thrash-Abend, der Durst gemacht hat. Prost! (RH)

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