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Montag, 17. Juli 2017

PATRIA / "Magna Adversia" / Soulseller Records / 10 Tracks / 40:35 Min


Vereist und versteinert werden wir uns weiter durch die Nächte quälen mit unseren sinnlosen Träumen, wie schemenhafte paranoide Maulwürfe, die sich für nichts und wieder nichts die Pfoten blutig scharren und am Ende eins werden mit ihren Löchern. Und das ist auch alles, was von uns eines Tages übrig bleiben wird; sinnlose, blutende Löcher in der Nacht (Charles Bukowski).

Man möge es mir verzeihen, aber bisher ist Brasilien nicht sonderlich auf der Black Metal Landkarte in Erscheinung getreten, sodass PATRIA mir persönlich bis heute gänzlich unbekannt gewesen sind.
Doch bereits wenige Minuten von "Magna Adversia" genügen, um sich zu fragen: Warum eigentlich? Die Jungs haben es nicht nur faustdick hinter den Ohren, sondern hinterlassen bereits nach dem ersten Hördurchgang einen bleibenden Eindruck.
Doubelbass-Salven, aggressives Riffing und heiserer Keifgesang -  das ist lupeneiner Black Metal, wie man ihn von der Second Wave aus Norwegen kennt. 
Doch damit nicht genug. "Magna Adversia" ist fucking abwechslungsreich. Denn wie schon Paracelsus wusste, kommt es auf die Dosierung an.
So haben PATRIA nicht nur einen montonen Bleifuß, was das Tempo betrifft, sondern treten zwischendurch auch mal (dezent) auf die Bremse, um Atmosphäre aufzubauen und der (zumeist) im Hintergrund wirkenden Melodie etwas mehr Raum zum atmen zu geben.
Gerade diese Mischung aus ruhigeren Passagen und den aufwühlenden, harschen Beats macht "Magna Adversia" hörenswert und hebt das Album aus der aktuellen Veröffentlichungsflut heraus.

Wer sich jetzt dazu berufen fühlt, die Brasilianer anzutesten, sollte als Erstkontakt "Axis", "Now I Bleed" und "Heartless" in Erwägung ziehen, da PATRIA hier am eindrucksvollsten ihr schwarzes Gift injizieren. (JK)

7.5 von 10

Hier noch etwas Hintergrundinformation zum Album:

"Magna Adversia" ist der sechste Longplayer der Band, welcher von Øystein G. Brun (BORKNAGAR) co-produziert (inkl. Mix und Mastering) wurde. Als Gastmusiker konnte Asgeir Mickelson (IHSAHN, BORKNAGAR, SARKE) verpflichtet werden und bei der Orchestration hatte Fabiano Penna (REBAELLIUN) seine Finger im Spiel.
Und last but not least, zeichnet sich Gitarrist Mantus für das Coverartwork verantwortlich, der unter seinem Grafiker-Pseudonym  Marcelo Vasco vielen von euch bekannt sein dürfte, hat er doch schon für namhafte Bands wie beispielsweise DARK FUNERAL, SLAYER, KREATOR gearbeitet.

https://www.facebook.com/patriaofficial

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