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Mittwoch, 9. April 2014

SHEAR / "Katharsis" / Lifeforce Records / 11 Tracks / 54.11 Min

SHEAR beweisen Mut zum Risiko. Nach dem Titelsong "Katharsis", einem Hybrid aus Intro (dafür zu lang) und Instrumental-Track (dafür fast zu kurz) folgt mit "Last Warning" ein Titel, der ungefähr so zugänglich ist, wie die Privatgemächer der englischen Königin. Schwer nachvollziehbare Melodieläufe treffen auf anstrengende Songstrukturen. Doch Besserung ist teilweise schon ab "Home", spätestens aber ab "Heaven Into Hell" in Sicht. Peu à peu lösen sich die verschachtelten Songstrukturen in Wohlgefallen auf und gehen in feinen Prog-Power-Metal über. Spätestens ab "Hollow, Black & Cold" dürfte man sich auch an die Stimmfarbe von Alexa Leroux gewöhnt haben. "Katharsis" ist defintiv ein Album, in das man sich hineinarbeiten muss. Macht man sich die Mühe, findet man drei Perlen auf dem Album. So haben die drei Songs "Hollow, Black & Cold", "Whispers Follow You" und "Not Myself" einen instrumentalen Touch ala DREAM THEATER und gleichzeitig eine melodische Eingängigkeit ala NIGHTWISH, was fast wie einem Ritterschlag gleichkommt. Weitere Einflüsse dürften auch JORN und LACUNA COIL gewesen sein. "Heaven Into Hell" und "Turmoil" können auch noch überzeugen. Die restlichen Songs kommen dann nicht mehr ganz so überzeugend auf den Punkt, da sich SHEAR des öfteren in ihren eigenen Songstrukturen zu verlieren scheinen und das Songwriting manchmal zu ähnlich angelegt ist. Hier ist also für die Zukunft noch Luft nach oben.

Fazit: Insgesamt eine durchwachsenen Angelegenheit, die auf den ersten Blick nur was Prog-Fans ist. Wenn man "Katharsis" allerdings 2 - 3 Umdrehungen mehr Zeit zum "anfreunden" gibt, dürften auch viele Power-Metaler an SHEAR gefallen finden. (JK)

6.0 von 10

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