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Dienstag, 4. November 2014

SOLACE OF REQUIEM / Casting Ruin / ViciSolum Productions / 9 Tracks / 44:30 Min


Eine anspruchsvolle Schlachtplatte servieren uns SOLACE OF REQUIEM aus Virginia/USA. Schwarz angehauchten technischen Death Metal mit leicht "krankem" Riffing und Hang zum Prog haben SOLACE OF REQUIEM zu einem nicht gerade leicht verdaulichen Brocken zusammengefügt, der vor allem Fans von CRYPTOPSY, AEON, HATE ETERNAL, OBSCURA und Konsorten ansprechen dürfte. Technisch bewegt sich "Casting Ruin" auf einem sehr hohem Niveau, betrachtet man nur den Hörgenuss ist "Casting Ruin" auf Dauer gesehen leicht anstrengend, da oft, gerne und viel gefrickelt wird. Jeder Frickelfanatiker dürften daran seine helle Freude haben, die breite Masse der Death Metal Konsumenten benötigt aber definitv einige Umdrehungen von "Casting Ruin", um damit warm zu werden. Wer sich in die Scheibe reinarbeitet, wird mit abwechslungsreichem Todesstahl belohnt, der gekonnt zwischen Highspeed und Mid-Tempo variiert. Hin und wieder verirren sich auch ein paar Synthesizer-Klänge in den Sound von SOLACE OF REQUIEM. Ausklingen lassen die Amerikaner das Album mit einem Instrumental-Track.

Fazit: An einer allgemeinen Kaufempfehlung schrammen SOLACE OF REQUIEM mit "Casting Ruin" knapp vorbei, die Laufkundschaft der oben angesprochenen Bands sollte aber unbedingt mal ein Ohr riskieren. (JK)


7 von 10

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