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Samstag, 4. April 2015

HATE / Crusade : Zero / Napalm Records / 12 Tracks / 50:46 Min

HATE treten seit Jahren auf der Stelle. Acht Alben haben die Polen bereits veröffentlicht, doch der Bekanntheitsgrad lässt zu wünschen übrig und der Erfolg ist bisher doch eher überschaubar geblieben. Mit "Crusade:Zero" (Album Nr. 9) starten HATE einen erneuten Versuch, sich in den Vordergrund zu spielen. Geboten wird immer noch schwarzer Todesstahl, der sich, wie es sich für eine polnische Band gehört, an VADER und BEHEMOTH orientiert. Soweit also nichts neues bei HATE. Neu hingegen ist der Mut zur "Abwechslung": So praktizieren die Polen auf "Crusade:Zero", neben den allgegenwärtigen Blastbeats, das Mid-Tempo in bisher noch nicht gekanntem Ausmaß und geben den Songs damit eine atmosphärische Tiefe. An der Melodieschraube haben HATE ebenfalls gedreht, zumindest was die Soli betrifft. Zudem tragen die intelligent gesetzten ruhigeren Parts dazu bei, dass die bitterböse Grundstimmung des Albums durch diesen Kontrast noch bedrohlicher wirkt. All diese Punkte machen aus "Crusade:Zero" einen aggressiven und schwarzen, aber eben auch abwechslungsreichen Todesstahl-Hassbroken, der eine breite Aufmerksamkeit verdient hätte.

Fazit: Das "Problem" im polnischen Black/Death Metal heißt BEHEMOTH. Nergal & Co sind der landeseigenen Konkurrenz (und nicht nur der) inzwischen meilenweit enteilt, dass alle ähnlich gearteten Bands (also auch  HATE) von "in BEHEMOTHs Schatten stehen", mittlerweile eine Lichtallergie entwickelt haben. Mit "Crusade:Zero" weisen HATE diesen Schatten ein gutes Stück weit zurück, ja sie refelektieren ihn sogar etwas. (JK)

8 von 10

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