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Montag, 27. April 2015

TRIAL / Vessel / High Roller Records - Soulfood / 7 Tracks / 50:40 Min

Ungewöhnlicherweise beginnen wir bei dieser Review mal mit dem letzten Song der Scheibe: "Restless Blood". Denn, was die Schweden von TRIAL hier in 13 Minuten abliefern ist Gänsehaut pur und alleine schon die Anschaffung dieser Scheibe wert. Nach ruhigem, instrumentalem Beginn explodiert der Song förmlich: Powerdrumming à la MERCYFUL FATE, Twin-Guitars à la IRON MAIDEN und ein Gesang, der (speziell hier) im US Power-Metal anzusiedeln ist, bringen das Blut schnell in Wallung. Im Mittelteil des Monster-Tracks nehmen TRIAL das Tempo (nicht aber den Spannungsbogen) kurzzeitig heraus und gönnen der Hörerschaft eine überwiegend akustisch gehaltene Ruhepause, um im Anschluß daran nochmals das Tempo zu steigern. Einfach nur großartig! Auf das ganze Album gesehen, hört man an allen Ecken und Kanten heraus, dass die Herren Hank Shermann (MERCYFUL FATE) und Adrian Smith (IRON MAIDEN) der Gitarrenfraktion von TRIAL (mit) als Inspiration gedient haben müssen. Überhaupt MERCYFUL FATE: Der Gesang von Linus Johanssson ist zwar nicht ganz so im Falset gehalten wie der von KING DIAMOND, kommt dem aber gelegentlich sehr Nahe. Als weitere musikalische Einflüsse dürfen PORTRAIT, FATES WARNING und IN SOLITUDE herhalten. Worauf es im Fall von TRIAL aber hauptsächlich ankommt ist, dass "Vessel" nicht zusammengeschustert klingt, oder wie ein Klon rüberkommt, sondern sich alles wie aus einem Guss, absolut eigen und frisch anhört. Und das trotz der knie- bzw. bodentiefen Verneigung vor den Helden. Respekt.

Fazit: Heavy Metal, Prog, US Power-Metal und Doom. Hier passt einfach vieles (alles?) perfekt zusammen. TRIAL setzen mit "Vessel" ein ganz dickes Ausrufezeichen! (AS)

Anspiel-Tipps: "Restless Blood", "Ecstasy Waltz", "Through Bewilderment"

8.5 von 10

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