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Montag, 18. Mai 2015

WARRANT / Metal Bridge / Pure Steel Records - Soulfood / 15 Tracks / 65:42 Min

Schlappe 30 Jahre haben sich WARRANT eine kreative Pause (sieht man mal von der 1999er EP und diversen Gigs ab) gegönnt. Jetzt endlich schwingt der Enforcer wieder seine Axt. Doch haben WARRANT heutzutage noch den selben Biss wie anno 1985, oder schwingen sie die Axt heutzutage eher zahnlos? Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte. Jörg Juraschek (letztes verbliebenes Gründungsmitglied) und seine Mitstreiter haben das Songwriting den heutigen Gegebenheiten etwas angepasst, aber irgendwie will der Funke trotzdem nicht so richtig überspringen. Da hilft auch der neuerdings praktizierte Mix aus Speed Metal (alter Couleur) und Power Metal (neueren Datums) nur bedingt. Die meisten Songs sind im Moment des Hörens ganz okay, sind aber, kaum gehört, auch schon wieder vergessen. Das mag bestimmt auf dem "Keep It True" oder auf anderen Konzertbühnen für einen Abend (in Kombination mit den alten Songs) gut funktionieren, auf Dauer gesehen und/oder auf diese CD/LP bezogen, ist das aber einfach zu wenig. Da sind Bands wie ENFORCER, STEELWING, STRIKER & Co heutzutage um Längen besser. Bezeichnenderweise ist der stärkste Song ("All the Kings Horses) des Albums, einer der dem Speed-Metal nur am Rande zuzuordnen ist. Mit Songs wie "Helium Head", "Don't Get Mad Get Even" oder "Nyctophobia" konnte man evtl Anfang der Achtziger noch Staub aufwirbeln, heutzutage dürfte das aber niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Ein kompletter Reinfall ist "Metal Bridge" aber dann doch nicht, da mit "Asylum", "You Keep Me in Hell" und "Blood in the Sky" zumindest drei weitere Songs noch zu gefallen wissen. Ebenfalls positiv: Den Abschluß des Albums bilden mit  "Ordeal of Death" und "The Enforcer" zwei Klassiker im überarbeitetem Soundgewand. (JK)


 6.0 von 10

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