Das ganze Leben besteht in einem ständigen Neubeginn. (Hugo von Hofmannsthal)
Chris Caffery, ein Name, der in der Heavy Metal Szene immer noch einen guten Ruf genießt - auch abseits der Großkaliber SAVATAGE und TRANS SIBERIAN ORCHESTRA. Drei Jahre nach seinem letzten Soloalbum ("Your Heaven Is Real") meldet sich der Mann aus dem Bundesstaat New York nun mit neuem Material zurück.
Wie schon auf dem letzten Album, wird Caffery von Drummer Brian Tichy (ehemals WHITESNAKE) begleitet. Auch seine sonstigen Mitstreiter können sich sehen (und hören) lasssen. So konnte auch noch Keyboarder Alessandro Del Vecchio (JORN, VOODOO CIRCLE) verpflichtet werden - genauso wie diverse Gastmusiker (u.a. Jane Mangini [DEE SNIDER] und Joel Hoekstra [NIGHT RANGER, WHITESNAKE]), die aber im Gegensatz zu den beiden zuvor genannten, nur bei einzelnen Titeln ihr Können unter Beweis stellen können.
Womit wir bei der musikalischen Wertigkeit dieser Veröffentlichung wären. Und hier kann (leider) nicht mehr ganz so prominent, wie bei den musikalischen Mitstreitern, mit Pfunden gewuchert werden. Ob dieser Umstand letztendlich an der zumindest diskusionswürdigen Produktion des Albums oder hauptsächlich am oftmals keineswegs hochklassigen Songwriting liegt, mag ein Jeder bitte für sich selbst entscheiden.
Fakt ist jedoch: "The Jester's Court" hat nur ein paar wenige Songs im Köcher, die nachhaltig in Erinnerung bleiben - Produktion hin oder her.
Neben "1989" sowie "Protect My Soul" sind dies vor allem "Upon the Knee" und "The Feeling of a White Lie".
Das restliche Material schwankt zwischen solider Hausmannskost und fadem Kantinenessen.
Fazit:Mit "The Jester's Court" stellt Chris Caffery ein Album ins Schaufenster, welches kompositorisch und soundtechnisch nicht ganz ausgereift erscheint.
So bleibt am Ende eine Veröffentlichung, die nur in Fankreisen für zarte Begeisterung sorgen dürfte. (JK)
6 von 10
http://www.chriscaffery.com/
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Mittwoch, 22. August 2018
Mittwoch, 30. September 2015
CHRIS CAFFERY / Your Heaven is Real / Metalville - Rough Trade / 13 Tracks / 66:25 Min
Dass CHRIS CAFFERY einer der besseren Gitarristen dieses Planeten ist, dürfte bekannt sein. Die Meisten von euch dürften den Namen CHRIS CAFFERY mit SAVATAGE und dem TRANS SIBERIAN ORCHESTRA in Verbindung bringen. Neben diesen beiden Betätigungsfeldern wird der Herr auch gerne als Gastmusiker gebucht (u.a. DORO, CIRCLE II CIRCLE, TIM "Ripper" OWENS). Oder CHRIS CAFFERY dreht den Spieß um, indem er Gastmusiker um sich schart, um eines seiner Solo-Alben einzuspielen. Für sein fünftes Solo-Album "Your Heaven Is Real" hat sich CHRIS CAFFERY diesmal Drummer Brian Tichy (WHITESNAKE, OZZY OSBOURNE) und Keyboarder Lonnie Park mit ins Boot geholt. Vocals, Bass und Gitarre (logisch) hat CHRIS CAFFERY selbst übernommen. Zudem wird der New Yorker als Produzent und alleiniger Songwriter und Texter geführt. Wow. Ziemlich viel Arbeit für eine Person. Ob das mal gut geht. Nun, Gitarre (und Bass) spielen kann er überdurchschnittlich gut, singen kann er auch und die Produktion ist auch super. Beim Songwriting hätte er allerdings meiner Meinung nach gelegentlich eine helfende Hand gebrauchen können, oder zumindest einen Co-Produzenten. Dann wäre uns/ihm grenzwertiges Material wie "Arm and a Leg"", "Just Fine", "Damned if You Do, Dead if You Don't" und "Sick and Tired" evtl erspart geblieben. Das er die hohe Kunst des Songwritings aber doch beherrscht, beweisen dann die restlichen Songs auf "Your Heaven Is Real". Hier überzeugt das Album dann auf ganzer Linie! Egal, ob man den flotten Opener "Your Heaven Is Real" mit seiem eingänigen Refrain, die Instrumental-Tracks " Hot Wheelz" und "2 26 15", die gefühlvollen Balladen "I Never Knew" und "Come Home", das Album Highlight und an SAVATAGE erinnernde "Why", den modernen Hard-Rock Klopper "Death by Design" oder das irgendwo in der Schnittmenge von MÖTLEY CRÜE und TIM "Ripper" OWENS angesiedelte "Over and Over" anhört; das sind allesamt gute bis sehr gute Hard Rock Songs.
Fazit: Der Spruch "Weniger ist mehr" bewahrheitet sich auch hier mal wieder. Hätte CHRIS CAFFERY auf "Your Heaven Is Real" nur, 9 bis 10 Songs auf die CD gepackt, könnte man von einer sehr guten Veröffentlichung sprechen. Da dem aber nicht so ist, muss "Your Heaven is Real" mit Punktabzug leben. (AS)
7 von 10
Fazit: Der Spruch "Weniger ist mehr" bewahrheitet sich auch hier mal wieder. Hätte CHRIS CAFFERY auf "Your Heaven Is Real" nur, 9 bis 10 Songs auf die CD gepackt, könnte man von einer sehr guten Veröffentlichung sprechen. Da dem aber nicht so ist, muss "Your Heaven is Real" mit Punktabzug leben. (AS)
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