Stil ist der äußere Ausdruck einer inneren Harmonie der Seele (William Hazlitt).
Die Schweden ASTRAL DOORS haben sich, seitdem sie 2002 mit ihrem von Ronnie James Dio beeinflussten Heavy Metal/Hard Rock auf der Bildfläche erschienen sind, nicht nur zu einer der besten Bands dieses Genres entwickelt, sondern auch zu einer verlässlichen Konstante in unserer schnelllebigen Zeit.
Sieht man mal vom Tausch an der Bassgitarre 2009 und dem Ausstieg von Klampfer Martin Haglund im Jahre 2010 ab, haben ASTRAL DOORS schon über Jahre hinweg ein festes Bandgefüge.
Auch musikalisch haben sich die Schweden nie verbiegen lassen und sind zu keiner Zeit einem Trend hinterher gelaufen, der (vielleicht) kurzfristig etwas mehr Aufmerksamkeit und/oder Wertschätzung eingebracht hätte.
Stattdessen haben ASTRAL DOORS darauf gesetzt, dass sich Fleiß, Linientreue und Professionalität irgendwann bezahlt machen werden.
Wer den Werdegang der Band die letzten Jahre über verfolgt hat, kann bestätigen, dass die musikalische Entwicklung von ASTRAL DOORS eigentlich nur einen Weg kannte - steil nach oben.
Schwache Veröffentlichung gibt es nämlich schlichtweg keine in der Vita von ASTRAL DOORS, da stellt der neueste Output "Black Eyed Children" auch keine Ausnahme dar.
Da ist es dann auch egal, ob man sich das wuchtige "We Cry Out", das etwas aus der Reihe tanzende "Suburban Song" (EUROPE lassen grüßen), oder die Hitnummer des Albums "Tomorrow's Dead" reinzieht, eines ist gewiss: ASTRAL DOORS wissen zu gefallen.
Wer hart arbeitet, sich ständig auf hohem Niveau bewegt und auch sonst keine Angriffsfläche bietet, der sollte eigentlich, so sollte man meinen, doch irgendwann dafür einen verdienten Lohn einfahren können.
Doch hier krankt leider die Erfolgsgeschichte von ASTRAL DOORS. Die Truppe um Nils Patrik Johansson, ist nähmlich (unverständlicher Weise) immer noch eine der unterbewertesten Bands dieses Planeten.
Ein Umstand, der schnellstens geändert gehört!
Fazit: Auch wenn das Coverartwork zu düster ausgefallen ist und sich mit "Lost Boy" und "Slaves to Ourselves" zwei schwächere Songs eingeschlichen haben, ist "Black Eyed Children" mit Sicherheit ein Zugewinn für jede gepflegte Heavy Metal/Hard Rock Sammlung.
Gebt euch also einen Ruck und unterstützt diese großartige Band. (JK)
8 von 10
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Samstag, 17. Juni 2017
Freitag, 5. September 2014
ASTRAL DOORS / Notes from the Shadows / Metalville - Rough Trade / 11 Tracks / 49:05 Min
Es ist bereits über vier Jahre her, dass uns Ronnie James DIO verlassen hat und dennoch lebt er in unser aller Herzen weiter. Was neben seinem musikalischen Vermächtnis dem Heavy Metal Fan geblieben ist, sind die Schweden von ASTRAL DOORS. Die Band um Ausnahmesänger Nils Patrik Johansson bietet auch auf Album Nr 7 das was sie am besten kann: Melodischen 80s Hard Rock/Heavy Metal, mit Einfluss von WHITESNAKE, RAINBOW, etwas EUROPE und natürlich reichlich DIO. Trotz all dieser Heldenverehrung, haben die ASTRAL DOORS (seit geraumer Zeit) genug eigene Identität und songwriterische Qualität, um endlich als das wahrgenommen zu werden, was sie sind: Eine der besten Bands, die es weltweit in diesem Sektor gibt. Wer auf fett produzierten Hard Rock/Heavy Metal mit Keyboard/Hammond Orgel und gelegentlicher Blues-Attitüde abfährt, der kommt anno 2014 einfach nicht mehr um die ASTRAL DOORS herum. "Notes from the Shadows" präsentiert sich (im enggesteckten Rahmen) abwechslungsreich: mal hymnisch "Disciples of the Dragon Lord", mal fetzig "Last Temptation of Christ", mal mit stärkerer Blues-Färbung "Shadowchaser", oder auch episch, wie beim 9 Minuten Track "Die Alone". Ganz starke Leistung der Schweden! Leider haben sich auch 2 schwächere Songs ("Walker the Stalker", "Desert Nights") mit eingeschlichen. Dennoch ist "Notes from the Shadows" ein heißer Anwärter auf den Titel "Album des Jahres" in diesem Genre.
Fazit: Ein weiteres mitreißendes Top-Album aus dem Hause ASTRAL DOORS. Fans der erwähnten Referenz-Bands können hier blind zugreifen. (AS)
Anspiel-Tipps: "Disciples of the Dragon Lord", "Shadowchaser", "Die Alone", "Confessions"
8.5 von 10
Fazit: Ein weiteres mitreißendes Top-Album aus dem Hause ASTRAL DOORS. Fans der erwähnten Referenz-Bands können hier blind zugreifen. (AS)
Anspiel-Tipps: "Disciples of the Dragon Lord", "Shadowchaser", "Die Alone", "Confessions"
8.5 von 10
Mittwoch, 2. November 2011
ASTRAL DOORS / Jerusalem / Metalville Records / 11 Tracks / 49.35 Min
Mit "Jerusalem" stellen uns ASTRAL DOORS ihre sechste Veröffentlichung vor, die sich, aber nicht nur, weitestgehend wieder am epischen Metal klassischer Ausrichtung der Marke DIO orientiert. Im Gegensatz zu den bisherigen Veröffentlichungen aus dem Hause ASTRAL DOORS benötigt "Jerusalem", soll übrigens ein Konzeptalbum sein?!?, einige Durchgänge (vorallem die erste Albumhälfte) um den erdigen Heavy Metal der Schweden in sein Herz schließen zu können. Gibt man der Scheibe allerdings etwas Zeit, wächst sie mit jedem Durchlauf etwas mehr um sich letztendlich im oberen Mittelfeld der ASTRAL DOORS Diskographie einzuordnen. Dann gibt es aber auch eine Reihe von Songs wie z.B."Child Of Rock`n Roll" (hätte auf jede DIO Scheibe gepasst), "Operation Freedom" oder "The Day After Yesterday" die sofort beim ersten Durchlauf in den Gehörgängen zünden oder auch "The Battle Of Jacobs Ford" und der Titeltrack "Jerusalem" die kaum, im Vergleich zu den 3 vorhergenannten Songs, abfallen und diesen Silberling damit aus der breiten Masse der CD Veröffentlichungsflut in diesem Monat hervorheben. (JK)
7 von 10
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