Vicious Rumors lassen den Digital Dictator hochleben - 30th Anniversary Tour
Nicht ist so beständig, wie die Tatsache, dass VICIOUS RUMORS nie zweimal in der selben Besetzung auf Tour gehen. So auch heuer.
War auf der letzten ausgedehnten Europa Tournee noch Nick Holleman mit dabei, darf sich nun Nick Courtney am Mikro versuchen. Nicht zu vergessen, das zweite Gastspiel von Brian Allan, der zwischen Nick 1 und Nick 2 kurz mal als Platzhalter fungieren durfte.
Bei diesem Wechselreigen blickt eigentlich schon lange niemand mehr durch und nicht wenige würden am liebsten eine Zeitmaschine besteigen, die einen in die Jahre zwischen 1986 und 1995 zurückbefördert. Da wurde Kontinuität nämlich so buchstabiert: C a r l A l b e r t.
Aus jener Zeit stammt auch jenes Album, welches aktuell auf der 30-Anniversary-Release-Tour komplett zu Live-Ehren kommt: "Digital Dictator"
Heißen wir also die Soldiers of the Night willkommen!
MAGISTARIUM
Bevor jedoch Geoff Thorpe & Co an die Instrumente dürfen, heizen MAGISTARIUM den Massen ein. Wobei "einheizen" und "Massen" nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Zwar füllt sich der kleine Club im Münchner Backstage peu a peu, von Ansturm kann zu früher Stunde aber noch nicht gesprochen werden. Und so mühen sich die fünf Hannoveraner Herren auf der Bühne redlich in den ersten Minuten ihres Gigs, um zumindest ein wenig Stimmung in die Hütte zu bekommen. Was nur bedingt funktioniert. Der Symphonic Power-Metal mit Prog-Würze, den MAGISTARIUM kredenzen, ist (zumindest heute Abend) nicht dafür gemacht, um ein Publikum in Verzückung zu versetzten, dass sich nach einer Oldschool-Dröhnung sehnt. Da hilft es dann auch wenig, dass Sänger Oleg Rudych eine klassische Gesangsausbildung genossen hat. Nur zur Pumpkin Zugabe "I Want Out" (zu großen Teilen auf russisch vorgetragen!) kommt durchgängig Bewegung ins Publikum, so dass zumindest der Abschluß zum einheizen der Massen (inzwischen ist der Club auch ordentlich gefüllt) taugt.
AIR RAID
Obwohl die Schweden mit ihrer flinken Heavy Metal Interpretation ebenfalls nicht im selben Gefilde, wie der Headliner auf Beutezug geht, ist bei AIR RAID von der ersten Minuten an Alarm angesagt. Wie ausgewechselt wirkt nun das Publikum, dass zu Songs wie "Aiming for the Sky", "Demon's Eye", dem YNGWIE MALMSTEEN Cover "Rising Force" oder "Hold the Flame" abgeht, wie der alterhrwürdige Duracell-Hase. Wo eben bei MAGISTARIUM weitesgehend noch Stehblues angesagt war, geht das Publikum nun ab, als ob bei jedem Zuschauer ein Batteriewechsel vorgenommen wurde. AIR RAID wissen anscheinend selbst nicht wie ihnen geschieht, was der ein oder andere ungläubige Blick ins Publikum verrät. Anyway. Selten war eine knappe Dreiviertelstunde (gefühlt) so schnell rum, wie heute Abend. Top Soundverhältnisse und eine Band, die vor Agilität nur so strotz, tragen ihr übriges dazu bei, dass dieser Auftritt bei den meisten der Anwesenden den Moment überdauern wird.
VICIOUS RUMORS
Nun wird es feierlich: 30 Jahre Digital Dictator. Welch bockstarkes Album VICIOUS RUMORS damals rausgehauen haben, war wohl den wenigsten seinerzeit bewußt. Dem damaligen Zeitgeist entspechend und gleichzeitig seiner Zeit voraus. Können nicht viele Alben von sich behaupten. Und so läuft das Album auch heutzutage immer noch locker flockig rein.
Dementsprechend erwartungsfroh schauen alle Richtung Bühne als Geoff Thorpe, Larry Howe und der (wie es anmutet) beliebig oft austauschbare Rest der Truppe zu den Klängen des Intros "Replikant" einmarschiert. Inzwischen dürfte die Liste der ehemaligen Mitglieder von VICIOUS RUMORS mehr Namen beinhalten, als das Telefonbuch manch einer Kleinstadt. Neueste Einträge: Cody Green (Bass) und Nick Courtney (Gesang). Gitarrist Gunnar DÜGrey, der schon ein paar Monate länger dabei ist, komplettiert das "Jugend forscht" Team bei VICIOUS RUMORS.
Irgendwie schon schräg, dass momentan 3/5 von VICIOUS RUMORS noch nicht geboren waren bzw. noch einen Schnuller zum einschlafen gebraucht haben, als "Digital Dictator" veröffentlicht wurde. Und so kommt es, wie es (leider) kommen muss: Die (heutigen) Show kommt hüftsteif rüber. Die Jungen trauen sich nicht und an Geoff nagt der Zahn der Zeit. Kaum Stageacting, nahezu kein Headbanging und noch viel weniger Ausstrahlung geht von der Bühne aus. Einzig und allein Larry Howe hält die (wilde) Flamme des Heavy Metal bei VICIOUS RUMORS noch am Leben.
Den Songs kann diese Darbietung (zum Glück) nichts anhaben. "Minute to Kill", "Lady Took a Chance", "R.L.H." und wie sie alle heißen, funktionieren auch heute noch. Auch in dieser Konstellation, da es zumindest an der technischen Umsetzung und der stimmlichen Präsentation nichts zu bemängeln gibt.
Nichts zu bemängeln gibt es auch an der Setlist. Ganze 9 Tracks legen VICIOUS RUMORS noch zum komplett durchgezockten "Digital Dictator"-Album obendrauf - Respekt!
Und so findet der Abend trotz des ein oder anderen Kritikpunkts doch noch einen halbwegs versöhnlichen Abschluß! (JK)
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Mittwoch, 24. Juli 2019
Sonntag, 24. Februar 2019
Montag, 26. Juni 2017
Dienstag, 13. September 2016
VICIOUS RUMORS / "Concussion Protocol" / SPV - Steamhammer / 11 Tracks / 50:24 Min
30 Jahre und kein bisschen leise. Es ist sage und schreibe doch schon drei Jahrzehnte her, dass eingewisser Geoff Thorpe und seine Band VICIOUS RUMORS die Metal-Welt 1986 mit "Soldiers of the Night" in Verzückung versetzte. In der Folge (bis 1991) kannten VICIOUS RUMORS nur eine Richtung im Lift zum Metal-Olymp - "aufwärts".
Doch dann schlug das Schicksal zweimal knallhart zu (Hand OPs bei Thorpe sowie Tod von Carl Albert), sodass VICIOUS RUMORS während dieser Zeit komplett aus der Bahn geworfen wurden.
In den Jahren danach fielen VICIOS RUMORS dann eher durch massenhafte Besetzungswechsel, als durch ihre Veröffentlichungen auf, und wurden folgerichtig aus dem Metal-Olymp vertrieben und bis in die Niederungen der 2. Liga durchgereicht.
Seit dem Comeback (2011) geht es aber wieder kontinuierlich aufwärts mit dem ehemaligen Flagschiff des US Power Metal, das heuer mit "Concussion Protocol" den zwölften Longplayer der Bandgeschichte auf den Markt wirft - ein Album, mit dem die Kalifornier nochmals zur Attacke blasen.
Bereits der Einstieg mit dem titelgebenden Track "Concussion Protocol" lässt realtiv schnell erahnen, dass VICIOUS RUMORS wieder voll im Saft stehen und noch lange nicht vor haben, sich auf's Altenteil zurückzuziehen.
Aggressiv und kompromisslos, wie schon lange nicht mehr, ballert der Track aus den Boxen und macht deutlich, dass Geoff Thorpe & Co diesmal, mehr den je, die Grenze zum Thrash übertreten haben. OVERKILL, METAL CHURCH und frühe EXODUS lassen grüßen.
Ähnlich flott unterwegs und doch abwechslungsreich gestrickt sind "Chemical Slaves", "Chasing the Priest", "1000 Years" und "Every Blessing is a Course".
Die Frischzellenkur mit Tilen Hudrap und vor allem Nick Holleman steht VICIOUS RUMORS mehr als gut zu Gesicht und nährt die Hoffnung (sollte diese Formation länger zusammen bleiben), dass VR auf ihre alten Tage doch nochmals die Aufmerksamkeit erhalten könnten, die sie auf Grund ihrer Vita eigentlich schon längst verdient gehabt hätten.
Das VR auch gefühlvoll können, zeigen sie mit der Power-Semi-Ballade "Circle of Secrets", die, wäre sie Anfang/Mitte der 1990er erschienen, auf MTV mit hoher Wahrscheinlichkeit in Dauerrotation gelaufen wäre.
Dass aber noch längst nicht wieder alles Gold ist was glänzt, beweisen "Take It or Leave It" und "Victims of a Digital World", die inspirationslos wirken und deshalb im negativen Sinne aus der Reihe tanzen.
Fazit: Die runderneuerten VICIOUS RUMORS präsentieren sich anno 2016 mit reichlich Dampf im Kessel und haben mit der aktuellen Besetzung endlich wieder eine Truppe zusammen, die das Zeug hat, an die Erfolge der Frühphase anzuknüpfen. (JK)
8 von 10
http://www.viciousrumors.com/
Doch dann schlug das Schicksal zweimal knallhart zu (Hand OPs bei Thorpe sowie Tod von Carl Albert), sodass VICIOUS RUMORS während dieser Zeit komplett aus der Bahn geworfen wurden.
In den Jahren danach fielen VICIOS RUMORS dann eher durch massenhafte Besetzungswechsel, als durch ihre Veröffentlichungen auf, und wurden folgerichtig aus dem Metal-Olymp vertrieben und bis in die Niederungen der 2. Liga durchgereicht.
Seit dem Comeback (2011) geht es aber wieder kontinuierlich aufwärts mit dem ehemaligen Flagschiff des US Power Metal, das heuer mit "Concussion Protocol" den zwölften Longplayer der Bandgeschichte auf den Markt wirft - ein Album, mit dem die Kalifornier nochmals zur Attacke blasen.
Bereits der Einstieg mit dem titelgebenden Track "Concussion Protocol" lässt realtiv schnell erahnen, dass VICIOUS RUMORS wieder voll im Saft stehen und noch lange nicht vor haben, sich auf's Altenteil zurückzuziehen.
Aggressiv und kompromisslos, wie schon lange nicht mehr, ballert der Track aus den Boxen und macht deutlich, dass Geoff Thorpe & Co diesmal, mehr den je, die Grenze zum Thrash übertreten haben. OVERKILL, METAL CHURCH und frühe EXODUS lassen grüßen.
Ähnlich flott unterwegs und doch abwechslungsreich gestrickt sind "Chemical Slaves", "Chasing the Priest", "1000 Years" und "Every Blessing is a Course".
Die Frischzellenkur mit Tilen Hudrap und vor allem Nick Holleman steht VICIOUS RUMORS mehr als gut zu Gesicht und nährt die Hoffnung (sollte diese Formation länger zusammen bleiben), dass VR auf ihre alten Tage doch nochmals die Aufmerksamkeit erhalten könnten, die sie auf Grund ihrer Vita eigentlich schon längst verdient gehabt hätten.
Das VR auch gefühlvoll können, zeigen sie mit der Power-Semi-Ballade "Circle of Secrets", die, wäre sie Anfang/Mitte der 1990er erschienen, auf MTV mit hoher Wahrscheinlichkeit in Dauerrotation gelaufen wäre.
Dass aber noch längst nicht wieder alles Gold ist was glänzt, beweisen "Take It or Leave It" und "Victims of a Digital World", die inspirationslos wirken und deshalb im negativen Sinne aus der Reihe tanzen.
Fazit: Die runderneuerten VICIOUS RUMORS präsentieren sich anno 2016 mit reichlich Dampf im Kessel und haben mit der aktuellen Besetzung endlich wieder eine Truppe zusammen, die das Zeug hat, an die Erfolge der Frühphase anzuknüpfen. (JK)
8 von 10
http://www.viciousrumors.com/
Mittwoch, 18. Juni 2014
VICIOUS RUMORS / EXTREMA
Konzertbericht VICIOUS RUMORS / EXTREMA 16.6.2014 Garage Deluxe - München
VICIOUS RUMORS sind auf Deutschlandtour und tausende von Menschen liegen sich singend in den Armen und feiern ausgiebig. Leider haben beide Tatsachen nichts miteinander gemeinsam. Geoff Thorpe und seine Mannen haben einen denkbar ungünstigen Tag für ein Konzert in Deutschland erwischt. Das WM Fieber ist ausgebrochen. Deutschland spielt gegen Portugal. Während im Münchner Osten nur vereinzelt Menschen den Weg in die kleine "Garage Deluxe" finden, platzen sämtliche Biergärten und Public Viewing Orte in der Stadt aus allen Nähten. So ist es dann wenig verwunderlich, dass die Anzahl der zahlenden Besucher überschaubar bleibt. Da auch noch der angekündigte Opener SENSES MAY WHITHER kurzfristig abgesagt hatte, beginnt, entgegen der Ankündigung, der Konzertabend erst gegen 21.00 mit den Italienern von EXTREMA. Die Italiener sind zwar ein äußerst seltener Gast auf deutschen Konzertbühnen, passen aber leider nicht wirklich ins Billing mit VICIOUS RUMORS. Und so gestalltet sich der Auftritt von EXTREMA, obwohl leidenschaftlich und exzellent vorgetragen, zu einer zähen Sache, was den Publikumszuspruch angeht. Beim groovenden Metal von EXTREMA, der irgendwo in der Schnittmenge von PANTERA und DEATH ANGEL liegen dürfte, springt nur selten der Funke auf das Publikum über, dem es nach US-Powermetal dürstet. So dürfte auch kaum einer der Anwesenden richtig traurig gewesen sein, als nach gut 45 Minuten die Mailänder Combo um Tommy Massara den Gig beendet.
Kurz nach 22.00 Uhr ist es dann endlich so weit. VICIOUS RUMORS mit ihrem neuen Sänger Nick Holleman betreten die Bühne und bringen mit dem Kult-Doppelschlag "Digital Dictator" und "Minute to Kill" die Anwesenden gleich zu Beginn ordentlich zum schwitzen. Nick Holleman hat in den ersten paar Sekunden mit einigen gesanglichen Wacklern zu kämpfen, fängt sich aber realtiv schnell und läuft in der Folge zur Höchstform auf. Wie es scheint, hat die Frischzellenkur mit den beiden Jungspunden Nick Holleman (Voc) und Tilen Hudrap (Bass) VICIOUS RUMORS gut getan. Vor allem Nick sprüht nur so vor Energie und fegt mit Elan über die kleine Bühne und gibt auch zwischen den Songs den Entertainer. An der Schießbude überzeugt Larry Howe mit seinem präzisen und druckvollen Spiel, genauso wie Mastermind Geoff Thorpe, der, wie gewohnt, mit seiner Gitarre eine Symbiose eingegangen ist und die kraftvollen Backingvocals beisteuert. VICIOUS RUMORS in Top-Verfassung, eine Setlist, die kaum Wünsche offen lässt und ein Publikum, dass, trotz der geringen Anzahl, Stimmung wie Hölle macht, lassen diesen Abend in Flug vorbeigehen und diesen Auftritt zu einem Power-Metal Fest werden. VICIOUS RUMORS sind eben eine der wenigen Bands dieses Planeten, die sich immer für ihre Fans den Arsch wund spielen und 100% geben. Egal ob vor 30 oder 3000 Zuschauern. Nach "Soldiers of the Night" entlassen Geoff Thorpe & Co die Anwesenden in die selbige, die mit dem Konzerterlebnis in den Knochen und dem Fussballergbnis (Jogis Jungs haben 4:0 gewonnen) im Kopf glücklich von dannen ziehen. (JK)
Kurz nach 22.00 Uhr ist es dann endlich so weit. VICIOUS RUMORS mit ihrem neuen Sänger Nick Holleman betreten die Bühne und bringen mit dem Kult-Doppelschlag "Digital Dictator" und "Minute to Kill" die Anwesenden gleich zu Beginn ordentlich zum schwitzen. Nick Holleman hat in den ersten paar Sekunden mit einigen gesanglichen Wacklern zu kämpfen, fängt sich aber realtiv schnell und läuft in der Folge zur Höchstform auf. Wie es scheint, hat die Frischzellenkur mit den beiden Jungspunden Nick Holleman (Voc) und Tilen Hudrap (Bass) VICIOUS RUMORS gut getan. Vor allem Nick sprüht nur so vor Energie und fegt mit Elan über die kleine Bühne und gibt auch zwischen den Songs den Entertainer. An der Schießbude überzeugt Larry Howe mit seinem präzisen und druckvollen Spiel, genauso wie Mastermind Geoff Thorpe, der, wie gewohnt, mit seiner Gitarre eine Symbiose eingegangen ist und die kraftvollen Backingvocals beisteuert. VICIOUS RUMORS in Top-Verfassung, eine Setlist, die kaum Wünsche offen lässt und ein Publikum, dass, trotz der geringen Anzahl, Stimmung wie Hölle macht, lassen diesen Abend in Flug vorbeigehen und diesen Auftritt zu einem Power-Metal Fest werden. VICIOUS RUMORS sind eben eine der wenigen Bands dieses Planeten, die sich immer für ihre Fans den Arsch wund spielen und 100% geben. Egal ob vor 30 oder 3000 Zuschauern. Nach "Soldiers of the Night" entlassen Geoff Thorpe & Co die Anwesenden in die selbige, die mit dem Konzerterlebnis in den Knochen und dem Fussballergbnis (Jogis Jungs haben 4:0 gewonnen) im Kopf glücklich von dannen ziehen. (JK)
Dienstag, 10. Juni 2014
VICIOUS RUMORS / Live You to Death 2 - American Punishment / Steamhammer - SPV / 13 Tracks / 68.05 Min
Vorhang auf für Nick Holleman. VICIOUS RUMORS haben mal wieder einen neuen Sänger. Da bietet es sich an, den Neuen mittels einer Live-Scheibe der Öffentlichkeit vorzustellen. Gesagt, getan. "Live You to Death 2 - American Punishment" ist das insgesamt dritte Live-Album von VICIOUS RUMORS, in 35 Jahren Bandbestehens, das offiziel (Bootlegs nicht mitgerechnet) den Weg in die Shops findet. Für den Mix und das Mastering wurde Juan Urteaga (MACHINE HEAD, TESTAMENT) verpflichtet, was sich im hammermäßigen Sound der Scheibe bemerkbar macht. Leider wurde aber das Live-Feeling, sprich die Geräuschkulisse der Zuschauer, etwas vernachläsigt. Wer darauf nicht allzuviel Wert legt, bekommt mit "American Punishment" von Geoff Thorpe & Co besten US-Power Metal geboten, der auch nach all den Jahren nichts an seiner Faszination und Daseinsberechtigung verloren hat. VICIOUS RUMORS haben es zudem auf "Live You to Death 2" geschafft, den Spagat zwischen unverzichtbaren Klassikern ("Soldiers of the Night", "Digital Dictator", "Minute to Kill") und trotzdem möglichst wenig Titelüberschneidungungen zum Vorgängerlivealbum von 2012 "Live You to Death" hinzubekommen. Fazit: VICIOUS RUMORS sind Live immer eine Macht. Wer neben dem Hifi-Erlebnis zudem auch das visuelle Gesamtpaket benötigt, kann sich die Herren im Juni auf deren Deutschland-Tour anschauen. (AS)
7 von 10
Montag, 21. November 2011
Sonntag, 28. August 2011
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