Der Jahrgang 2016 verspricht ein besserer zu werden, als es der 2014er war - zumindest für Liebhaber der Erzeugnisse aus der Pell'schen Musik-Kelterei. Nachdem AXEL RUDI PELL und seine vier Sommeliers (Johnny, Volker, Ferdy und Bobby) beim letzten Album, trotz Charterfolg, leicht geschwächelt haben, nähert sich die Qualitätsmarke aus dem Ruhrpott mit Studioalbum Nr 16 "Game of Sins" peu a peu wieder den Bereichen an, die dem Leistungsvermögen der Truppe gerecht wird. Nach dem obligatorischen Intro legen AXEL RUDI PELL mit einer Up-Tempo Nummer ("Fire") kraftvoll los. "Sons of the Night" bringt die TV-Serie "Sons of Anarchy" ins Spiel und huldigt, ebenso wie "Falling Star" die NWoBHM. Beim titelgebenden Song "Game of Sins" lebt Meister Pell seine Leidenschaft für orientalische Klänge hymnenhaft aus. Beim stärksten Song ("Till the World Says Goodbye") des Albums wird es episch. "The King of Fools" liefert Mid-Tempo Klänge der gehobenen Klasse. Und last but not least - ruhige Töne gibt es natürlich auch: "Lost in Love" und "Forever Free" reihen sich nahtlos in die endlos lange Liste von genialen Schmachtfetzen aus dem Hause ARP ein.
Veredelt wird das ganze Album durch das große Gespür für Melodie, das AXEL RUDI PELL seit jeher auszeichnet, durch die goldenen Stimmbänder von Johnny Gioeli und selbstverständlich durch die vielen virtuosen Momente, wenn der Meister kunstvoll die Saiten zupft.
Fazit: An die Spitzen-Jahrgänge (1996 "Black Moon Pyramid", 1998 "Oceans of Time" und 2004 "Kings and Queens") reicht die "Game of Sins" - Abfüllung zwar nicht heran, munden tut "Game of Sins" trotzdem. Man muss nur etwas mehr davon zu sich nehmen, sprich, das Album öfters hören, um sich daran zu berauschen. (JK)
8 von 10
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Donnerstag, 25. Februar 2016
Donnerstag, 16. Januar 2014
AXEL RUDI PELL / Into The Storm / Steamhammer - SPV / 10 Tracks / 57.35 Min
Mut zur Veränderung, wenn auch nur in Nuancen, hat AXEL RUDI PELL sowohl in der Bandbesetzung, als auch, auf der neuesten Veröffentlichung "Into The Storm" bewiesen. Mike Terrana "The Animal" wurde, wegen dessen anhaltender Terminproblematik, durch Bobby Rondinelli ersetzt. Nächste, in diesem Fall kleinere, Überraschung im Pell'schen Universum stellt das Coverartwork von "Into The Storm" dar. Auf den ersten Blick wirkt das Cover so, als hielte man die neue Scheibe von ALESTORM in den Händen. Nach dem ersten "Schock", gibt es aber schnell Entwarnung. Musikalisch ist bei AXEL RUDI PELL weiterhin alles im Lot und (fast) alles wie gehabt. Einzigste kleine Änderung im Vergleich zu den letzten Alben, ist, daß die meisten Songs auf "Into The Storm" etwas ruhiger ausgefallen sind. Mag eventuell auch daran liegen, daß Mike Terrana nicht mehr auf die Felle eindrischt. Wie dem auch sei. Vorhanden ist sonst alles wofür AXEL RUDI PELL stehen. Fetzige Rock-Songs "Tower of Lies", "High Above" (mit AOR-Attitude); gefühlvolle Balladen "When Truth Hurts", "Hey Hey My My" (Neil Young Cover) und eine anspruchsvolle Nummer "Into the Storm" (mit orientalischem Touch), bei der der Meister mal wieder zur Höchstform aufläuft.
Fazit: Auch wenn "Into the Storm" hier und da etwas mehr Wind in den Segel hätte vertragen können (sprich, eine Spur härter hätte ausfallen dürfen), weiß die Marke AXEL RUDI PELL auch nach 25 Jahren immer noch zu überzeugen. (JK)
7 von 10
Fazit: Auch wenn "Into the Storm" hier und da etwas mehr Wind in den Segel hätte vertragen können (sprich, eine Spur härter hätte ausfallen dürfen), weiß die Marke AXEL RUDI PELL auch nach 25 Jahren immer noch zu überzeugen. (JK)
7 von 10
Freitag, 12. Juni 2009
Sonntag, 5. April 2009
Mittwoch, 11. März 2009
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