
Spanien. Wer denkt da nicht sofort an Sommer, Sonne, Fussball und Heavy Metal. Heavy Metal? Nein, nicht wirklich. Um dies zu ändern, dachten sich
NIGROMANTE, die Zeit ist reif, den Globus mit Heavy Metal "made in Spain" zu erobern. Leider (oder "Gott sei Dank"?) scheitert dieses Vorhaben auf ganzer Linie mehr als kläglich. "Black Magic Night" ist so spannend, innovativ und unterhaltsam wie die geplatzte Immobilienblase auf der Iberischen Halbinsel. Man versuche alte
MANOWAR drittklassig zu interpretieren, mixe dies mit US-Power-Metal der Kategorie: "braucht keine Sau", ziehe einen grottenschlechten Sänger hinzu und schreibe (komponieren sollte man in diesem Zusammenhang nicht verwenden) 9 Songs, die mit Unvermögen und Klischee gepaart daher kommen. Fertig ist eine Scheibe, die die Welt nicht braucht! Fazit: Muss heutzutage jeder, der eine Gitarre halten kann, eine CD aufnehmen? Und warum finden sich immer wieder Labels, die so einen Schrott veröffentlichen? Anspiel-Tipp für Unbelehrbare: Der einzige Song auf der Scheibe, bei dem sich einem nicht sofort die Fussnägel aufrollen, ist: "In Nomine Pater". (JK)
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